Osterpinzen mit X, so sind sie richtig

Osterpinzen von Alexandra PallaIMG_3895IMG_3884Osterpinzen von Alexandra PallaOsterpinzen von Alexandra PallaOsterpinzen von Alexandra Palla Osterpinzen von Alexandra Palla Osterpinzen von Alexandra Palla

Diesen Beitrag vom März 2012 musste ich einfach aktualisieren. Erstens wollte die Seitenblicker-Sabine genauer von mir wissen, wie die Pinzen gehen und bei Sache mit der Schere, sie “wie mit der Schere einschneiden?”, hab ich schnell Pinzen gemacht und ihr das Einschneid-Video rübergeschickt. Zweitens passt es grad so wunderbar zur Vor-Osterzeit, denn der Teig eignet sich auch für Striezel, Knöpfe, Zöpfe, ja sogar so süsse Haserln wie ich sie hier auf VIENNA.at gefunden hab. Wer mag.

März 2012:

Um 6 hab ich mit dem Germteig angefangen. Um halb 8 die neue Marni Kollektion beim H&M am Graben durchgeblättert und nicht ohne Schmunzeln an meinen Händen gerochen. Beim Zahlen an die Pinzen im Rohr gedacht, um halb 9 wieder zuhause und vom Duft der jetzt fertiggebackenen Pinzen echt umgehauen. Nicht schneiden, nur mit den Fingern teilen, zart und flaumig, so sind sie richtig.

Menge für 8 Pinzen
3/4 frischer Germwürfel
500 g Mehl (universal)
80 g Staubzucker
1/8 Butter
2 Dotter, 1 ganzes Ei
geriebene Zitronenschale, 1 EL Anis
200 ml Milch, 1 Stamperl Weißwein
wer will Rosinen oder Hagelzucker.
Prozedere:
Butter langsam zerfließen lassen, auf lippenwarm abkühlen und in der lauwarmen Butter die Milch, Wein, 2 Dotter und das ganze Ei anwärmen, so sind alle flüssigen Zutaten schön warm. Mit der Germ, Mehl und dem Zucker zu einem glatten Teig schlagen (ideal 5 min in einer Küchenmaschine, mit Kochlöffel und Hand geht auch). Germteig in Rührschüssel an einem warmen Platz (ich auf der Espressomaschine oder im warmen Wasser) 1/2 – 1 Stunde gehen lassen, auf bemehlter Fläche Pinzen formen und auf´s Backblech legen. Nocheinmal aufgehen lassen, mit Dotter bestreichen und mit der Schere ein X einschneiden. Bei 170 Grad 30 min im Rohr backen. Je mehr der Teig gehen konnte, desto fluffiger.

Briochekranz mit und ohne Namenstag

Osterkranz

Einen Tag zu früh hab ich den Alexandras, Alexanders, Xandis, Sandras und Axels gratuliert. Alexandra ist ja erst heute, mein Gottchen. Für mich ist das seit je mit dem Frühlingsbeginn zusammengefallen, und der war bekanntlich gestern. Noch dazu fällt der  Namenstag ja auch immer mit dem Tag im Jahr zusammen, an dem ich von meiner Knotz-Bank aus diesen rosa blühenden Dingsbums Strauch  – siehe Bild – im Nachbarinnengarten entdecke. Bin bitte sehr den Garten-Bloggern und Auskennen dankbar, wenn sie mir mal verraten, wie der heißt, danke. Also her mit der Gartenschere, rüber zur Nachbarin – die mir vor Jahren den Freibrief fürs Stibitzen gegeben hat – und schnell das Video vom Plötzblog reinziehen, der Briochekranz soll heute mit 4-Strähnen geflochten werden. Nochmal kurz gehen lassen, Zweige einwässern und jetzt aber, wünsch allen und ganz besonders allen mit A, S und X einen schönen Frühlingsbeginn!

Menge einen sehr großen Osterkranz, 2 kleine oder 6-8 Prinzen (siehe auch PINZEN)
3/4 frischer Germwürfel
500 g Mehl (universal)
80 g Staubzucker
1/8 Butter
2 Dotter, 1 ganzes Ei
geriebene Zitronenschale
1 Glas Milch, 1 Stamperl Weißwein (bei Prinzen  1 TL Anis verwenden)
wer will Rosinen oder Hagelzucker.

Prozedere:
Butter langsam zerfließen lassen, auf lippenwarm abkühlen und in der lauwarmen Butter die Milch, Wein (bei Prinzen Prise Salz und 1 TL Anis) , 2 Dotter und das ganze Ei anwärmen, so sind alle flüssigen Zutaten schön warm. Mit der Germ, Mehl und dem Zucker zu einem glatten Teig schlagen (ideal 5 min in einer Küchenmaschine, mit Kochlöffel und Hand geht auch). Germteig in Rührschüssel an einem warmen Platz (entweder im Dampfgarofen mit Gärstufen, Heizkörper oder warmer Espressomaschine) 1/2 – 1 Stunde gehen lassen, auf bemehlter Fläche Kranz oder Pinzen formen und auf´s Backblech legen. Nocheinmal aufgehen lassen, mit Dotter bestreichen und Pinzen mit der Schere ein X (!) einschneiden. Bei der Kranzvariante eine kleine feuerfeste runde Schüssel in die Mitte stellen, so bleibt das runde Loch beim Backen rund. Bei 170 Grad 30 min im Rohr backen. Je mehr der Teig gehen konnte, desto fluffiger.

How to flecht a Striezel mit 4 Strähnen: Beim Brot und Gebäck-Auskenner Plötzblog hab ich dieses Video gefunden, das für mich Vorlage für den Kranz mit 4-Strängen war. Eine sehr schöne weitere Variante hab ich auch bei der S-Küche entdeckt. Sie füllt den Kranz und schneidet ihn vor dem Drehen, da kommt so ein Issey Miyake artiger Faltenwurf heraus, sehr schön!

Briochekranz rough cut von Alexandra Palla    Briochekranz rough cut von Alexandra PallaBriochekranz rough cut von Alexandra Palla Briochekranz rough cut von Alexandra Palla Briochekranz rough cut von Alexandra PallaOsterkranz

 

 

Karfiol ins Netz gegangen

Baumwollnetz Einkaufstasche Alexandra Palla Baumwollnetz Einkaufstasche Alexandra PallaDas Original aus Frankreich - Netztasche aus Bio BaumwolleIMG_3627

 

Diese Netztaschen begeistern mich schon ewig. Ganz klein zusammengewuzelt passen sie sogar in die Hosentaschen, tragen angeblich bis zu 60 Kilo, am schönsten sehen sie aus, mit buntem Gemüse gefüllt. Aufgefallen sind sie mir schon länger und ganz besonders wieder beim Besuch der Designer-Trend-Messe Maison & Objekt in Paris dieses Jahr. Die  kleine bretonische Netzerzeugung FILT hält sich schon seit Generationen, ursprünglich wurden dort Fischernetze erzeugt und dann eben die super nachhaltige Baumwolltasche. Für #allesbio Fans wichtig: Biobaumwolle! Jedenfalls hab ich mir gedacht, ein paar davon für das Studio zu bestellen, wer Lust hat, kann sich diese bei uns in der Kolingasse oder online HIER ansehen. Dann sind mir gleich 1 kleiner Karfiol und ein Mini-Romanesco in Netz gegangen und während wir die Auslage dekoriert haben, im Topf mit wenig Salzwasser zugedeckt vorgedünstet, dann mit Olivenöl beträufelt und Brösel bestreut im Ofen übergrillt, Meersalz drüber und mir ist fast vorgekommen, den Pazifik rauschen zu hören.

Zutaten:

  • 1 Karfiol (Romanesco oder Brokkoli)
  • Olivenöl
  • geriebene Börsel
  • Mandelsplitter
  • Meersalz

Zubereitung:

Den Karfiol zugedeckt mit der Krone nach oben in  fingerbreit Salzwasser bissfest dünsten (dauert je nach Größe 10-15 Minuten). Aus dem Wasser auf eine feuerfeste Unterlage heben, mit Olivenöl beträufeln, Salzen, mit Bröseln bestreuen und braun grillen, die letzte Minute noch ein paar Mandelsplitter drüberstreuen und fertig grillen.

 

 

 

Coming home Faschierter Braten

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Es gibt Tage, die verlangen nach einem ganz bestimmten Essen wie dieses hier, denn #wienberlin Tochter JoJo ist auf Semesterferien in Wien. Ihren Wien Urlaub daheim hat sie sich vielleicht etwas entspannter vorgestellt, tatsächlich unterstützt sie ihre Blogger-Mama mit neuem Kreuzband heldenhaft daheim und im Studio, dann führt sie ihre Tante nach einem Takewondo Missgeschickt herum und schließlich die Schwester, die Nichte, die Neffen und so weiter. Es soll ja nix schlimmeres passieren, also gibt es als Zwischendankeschön und überhaupt jetzt gleich einmal ihr Lieblingsessen, einen faschierter Braten. Der wird als frühes Abendessen angesetzt, denn eine Freundin von ihr braucht dann später am Abend noch Hilfe, also mache ich so und DANKE JoJo, was wünscht du dir morgen?

Zutaten

  • 500 g Faschiertes (halb gemischt, halb Kalb)
  • 2 altbackene Semmeln (in Wasser-Milch Mischung eingeweicht und fest ausgedrückt)
  • 1 ganze Zwiebel, gehackt in etwas Öl glasig geröstet
  • 1 EL Koriander, 1 EL Fenchelsamen im Mörser gestossen
  • 2 ganze Eier
  • kleine Paradeiser zum Mitbraten
  • Suppe zum Aufgießen
  • Speck zum Umwickeln
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

In eine große Schüssel das Faschierte, die ausgedrückten Semmeln, Eier, Gewürze und ausgekühlte glasige Zwiebel mit der Hand gut durchmischen. Eine feuerfeste Form mit etwas Öl beträufeln und den Boden des Bratens mit Speckstreifen auslegen. Darauf mit der Hand einen Striezel formen und mit Speckstreifen ummanteln. Paradeiser im Ganzen dazu legen um im heißen Ofen bei ca. 180 Grad 1 Stunde braten. Regelmäßig mit Suppe übergießen. Dazu gab es heute Bratkartoffel, das nächste Mal wieder Erdäpfelpüree!