11 Trink und 1 Essgewohnheit, Ossobuco

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Im Endspurt meiner Alkoholfastenzeit, schneit ein Kettenbrief  über Trinkgewohnheiten herein, fast eine Provokation. Aufgefordert von Jürgen Schmücking (ebenso wie Angelika DeutschMarkus BudaiMatthias Metze) – ich, noch nie eine Spaßbremse, hab auch trocken und prompt die Antworten darauf. Gleichzeitig landet dieses Ossobuco alla Cipriani, eine meiner liebsten Essgewohnheiten im Topf, zu dem ich schon sehr gerne ein Gläschen eiskalten Dorli-Muhr-Weines dazu getrunken hätte. Aber bald. Und jetzt zu den 11 Antworten über Trinkgewohnheiten:

1. Was ist Dein liebster Drink? Ein Gläschen eiskalten Weines zu diesem Ossobuco, Rezept siehe unten.

2. Wann hast Du das erste Mal Alkohol getrunken? An das erste Mal kann ich mich nicht erinnern, nur an das erste Mal mit böser Wirkung. Gemeinsam mit einer Freundin, wir waren sicher noch keine 14, haben wir in der Minibar meines Onkels eine Flasche Bailys (grrrrr…..es schüttelt mich heute noch) entdeckt und den grauslichen Fusel getrunken. Böse.

3. Welchen Drink hast Du am meisten bereut? Den dritten Blue Curacao Mitte der 80er in der Zwölferalmbar von St.Gilgen am Wolfgangsee.

4. Bar oder Beisl? Wie passend: Harry´s Bar, denn aus dessen Kochbuch ist dieses wunderbare Ossobuco alla Cipriani.

5. Champagner oder Schaumwein? Wieso, mir schmecken auch Marillen aus der Steiermark.

6. Mit wem würdest Du gern trinken? Mit Giuseppe Cipriani – siehe Ossobuco alla Cipriani und Christine Brugger, siehe Punkt 10.

7. Bei wem würdest Du gern trinken? Wie gesagt, in der  Harry´s Bar in Venedig oder bei  Hubert Peter im Kussmaul. Mir von ihm eine seiner unglaublichen Drink-Kreationen mixen lassen und mir wieder die Geschichte erzählen lassen, als ihm eine Putzfrau, den eigens angesetzten, über Nacht gefilterten Tomatensaft für Cocktails eines gemeinsamen Feldküchenauftrittes einfach weggemissen hat.

8. Wie sieht Deine Hausbar aus? Da hab ich heute ein Foto für Dich – siehe oben.

9. Wie sehen Deine Eiswürfel aus. Nicht so, wie ich sie gerne hätte. Nämlich diese exakt gehackten, großen, kristallklaren Eis-Quadrate. Wird noch.

10. Was ist Deine Gin & Tonic-Empfehlung? Eindeutig Ginn & Ginnie, von der lieben Christine Brugger. Sie hat Geschmack studiert, von den Großeltern eine Brennerei geerbt, und braut den besten Gin am Bodensee. Bei Tonic nehme ich einen Fentimans.

11. Wie bekämpfst Du Deinen Hangover? Mit Leimi (mit Leitungswasser gespritztes, salziges Mineralwasser) wenn es ganz arg ist: Korrekturbier plus Leberkäsesemmel.

Und jetzt zu meiner liebsten Essgewohnheit:

Ossobuco alla Cipriani für 8 Personen:

  • 8 Scheiben von der Kalbshaxe
  • Mehl zum Wenden
  • ein halbes Bund klein geschnittene Stangensellerie (4 Stangen)
  • 3 geraspelte Karotten, 2 weiße gewürfelte Zwiebel,  1/2 Liter Weisswein zum Aufgießen, 1 Dose Paradeismark, Salz, Pfeffer (im Originalrezept auch mit 200 g Champignons)
  • Gremolata: 125 g Butter, 2 gehackte Knoblauchzehen, Schale einer Biozitrone, gehackte Petersilie, Basilikum, Rosmarin, und Salz mit Gabel zerdrücken

Die Scheiben der Kalbshaxe mit Küchenkrepp trockentupfen, in Mehl wenden und in Olivenöl in einem großen gußeisenen Topf beidseitig anbraten. Scheiben beiseite geben, im gleichen Topf Zwiebel und Gemüse anschwitzen, mit Weisswein aufgießen, 5 Minuten köcheln lassen, Fleisch hinein schichten, mit gewürfelten Paradeisern aus der Dose bedecken, würzen und zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren lassen. Bevor der Topf auf den Tisch kommt, 2 EL der Gremolata einrühren, je 1 TL auf die Portionen setzten.

Beilage: getoastetes Schwarzbrot (für das Knochenmark!), Polenta oder Spaghetti.

Die 11 Fragen zu Trinkgewohnheiten findet ihr HIER. Wer Lust hat, kann sie für sich selbst beantworten!

Topfbrot, super knusprig ohne kneten

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Für Samstag und Sonntag war je ein Brunch auszurichten, sehr gemütliche Perspektive, die Speck mit Ei Pfannen hab ich schon gerochen, die gepressten Blutorangen geschmeckt. Natürlich war ich schon beim Thum einen Beinschinken holen und mir je 2 Portionen davon –  eh klar das Fettrandl drauflassen –  schön luftdicht verpacken lassen. Vom Besuch beim Käse-Schamanen Robert Paget hatte ich sowieso super Ziegencamembert und Ricotta im Kühlschrank, fehlt nur mehr Schnittlauch – es geht doch nichts über ein dicht beflocktes Schnittlauchbrot und hier

Trick zur Erinnerung: Butterbrot streichen und mit der Butterseite im geschnittenen Schnittlauchhügel tunken

auf frischer Bauernbutter vom Kutschkermarkt. Kein Problem, die hol ich am Samstag und das frische Brot dann auch. Oder aber Selberbacken und wo ist jetzt dieses NO KNEAT BREAD, das doch so in Bloggermode war. Denn wenn das gelingt back ich einen Laib für Samstag, und dann auch einen für Sonntag. Hallo, noch lauwarmes Brot mit Bauernbutter und Schnittlauch!?

Logischerweise konsultiere ich zuerst FoodDOC Seiser, die eine schon fast wissenschaftliche Abhandlung samt Brotbacktabelle anbietet. Sehr genau, sehr korrekt, trottelsicher kann man sagen. Aber bevor ich mich in Nuancen und Brotporengröße verliere, nehme ich ein Stückchen Germ, löse es in lauwarmen Wasser, Mehl dazu, Salz, Zucker, Folie über die Rührschüssel, stelle diese in eine zimmerwarme Ecke und schraub schon mal den Knopf vom Le Creuset Topf ab. Ich schätze, die Mixtur, denn von Teig kann man ja nicht reden – wurde ja nicht einmal geknetet, ist 2 Stunden herumgestanden, dann heize ich das Backrohr mit Ober/Unterhitze samt Topf brennheiß vor. Brotmixtur jetzt per Hand auf die mit Mehl bestaubte Arbeitsfläche, kurz durchdrücken, Topf vorsichtig – weil ja brennheiß – aus dem Rohr holen, innen mit Mehl stauben, Teig hinein, Deckel drauf und eine halbe Stunde bei 180 Grad backen (siehe Foto Topf im Rohr). Deckel runter, eine weitere halbe Stunde knusprig backen. In ein Geschirrtuch schlagen und auskühlen lassen. Unglaublich wie das funktioniert, ein kleines Wunder, innen saftiges fluffiges Brot, außen extra knusprige Kruste, das ganze ohne Arbeit, ohne Kneten.

  • 550 ml lauwarmes Wasser
  • 3 g frische Germ – siehe Foto oben
  • 800 g Mehl (erstes Brot: 2/3 Waldstaudenmehl von Allram, 1/3 Weizen Mehl, zweites Brot: 3/4 Roggenmehl, 1/3 Weizen Mehl)
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 TL Salz
  • wer will würzt mit etwas Fenchel, Anis, oder Koriander
  • Gusseisentopf mit Deckel (ohne Plastik)

Plötzlich ich, Aug in Aug mit der  Zahl 7.16 auf der Digitalzeige vom Radiowecker, shit, wie ein Pfitschipfeil, sitz schon im Bett, rase auf, schnell, schnell, wir haben verschlafen, Mist, Mädels, Schule, kommt´s, gleich halb Acht, aufstehen, SOFORT! Aber Mama, heut ist doch Samstag, achso, ja, na dann, echt, sorry, und weiterschlafen. Nur ich jetzt hellwach, die Sonne scheint, wie war das mit dem Topfbrot, warum nicht gleich backen, und schön, dass jetzt endlich der Frühling kommt.

Kaum backt einer Topfbrot, backen auch die Anderen! Sehr schön, dieses hier aus Theresas Küche!

Shooting und dann Frühlingsrollen

Frühlingsrolle

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Frühlingsrolle roughcutblog.com

Voll nett, mich zu einem Women Shooting einzuladen, es geht um meinen Style, am besten ich komm gleich mit 2 Outfits, schreibt mich Vera an, klar, machen wir!  Sie stellt mir auch ein paar Fragen und über das neue Buch können wir natürlich auch reden, super ! Also nehm ich das Gorilla Kleid und was in Rot und am Weg ins Fotostudio bleib ich stehen und kauf sicherheitshalber noch einen Bund Bananen – wie sie auch auf das Gorilla Kleid gedruckt sind –  und einen großen Strauß Lauch mit, man weiß ja nie. Gut wars, ohne dem Lauch wär das rote Kleid nur einfach rot und vom Gorilla Kleid ganz zu schweigen. Allen hat´s gefallen, das Obst und Gemüse hat die Foto wirklich gut aufgefrischt. Die Bananen hab ich noch im Fotostudio verteilt und waren sofort aufgegessen, den Lauch hab ich wieder mit heimgenommen, drum gibt es jetzt jeden Tag was mit Lauch. Die Katze winkt, die Vögel zwischtern, heute ist Chinesisches Neujahr, alles klar, es gibt Frühlingsrollen!

100 g faschiertes Rindfleisch

1 Tasse frische Sojasprossen (Hälfte für Salat)

1 kleiner Chinakohl geschnitten (Hälfte für Salat)

1 halbe Zwiebel in feine Scheiben geschnitten

10 cm vom Lauch aus der Mitte heraus in feine Ringe schneiden

2 geschälte und dünne Streifen geschnittene Karotten

1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält, klein gewürfel

1 Packung Strudelteig

1 Eiklar zum Teigverkleben

Öl zum Frittieren

Zuerst Faschiertes, dann das Gemüse  mit Zwiebel und Ingwer kurz anbraten und in einer Schüssel bereit stellen. Strudelteigblätter auf ein feuchtes Tuch legen, in Streifen teilen, 1 Löffel der Fülle darauf platzieren, Teigränder einschlagen und zur Rolle wickeln, Ende mit Eiweiß festkleben und in einer großen Pfanne in Öl 3-5 Minuten frittieren. Aus den restlichen Sojasprossen und Chinakohl Salat wie üblich und mit etwas Sojasauce marinieren. Sojasauce und diese rote süß-sauer Sauce dazu.

Das Gorilla Kleid und das Rote, sind beide von Urban Speed , und wen es interessiert, auf diese Fragen gibt es in der nächsten VIVA von Woman antworten, schaun wir mal ;-))

  • Wie hat sich Dein Stil im Laufe der Jahre ergeben?
  • Hast Du Vorbilder in Sachen Stil?
  • Was ist dein absolutes Lieblingsteil und warum?
  • Wieviel Zeit brauchst du morgens für deinen Look?
  • Dein bester Stylingtipp?
  • Die Story selbst erscheint dann am 6. März im Woman Magazin VIVA.

Rough it, Cut it, love it

  • probiere immer wieder auch mal etwas Neues aus
  • schmecken kann man lernen, nach dem 11. Mal kosten wollen es Kinder auch
  • koche nach Farben, du wirst staunen wie gut die Blunze zu den Zwetschken passt oder die Erdbeeren zu den Radieschen
  • vergiss “man nehme”, “man stelle” oder “man müsste”, ab sofort tust du wie du willst!

 

 

Ceviche, ganz stile Brazil

O.k., jetzt sehen wir mal drüber hinweg, dass sich die Chilenen (siehe Spiel gegen Australien am Mittwoch, 18.6. um 24 Uhr) mit den Peruanern drum streiten, wie groß die Stücke vom Ceviche nun tatsächlich gewürfelt werden sollen, Mexiko hat da keine eigene Meinung (siehe Spiel gegen Camerun am Freitag den 13.6. um 18 Uhr), aber sagen wir doch der Einfachheit halber rough cut, wenn ich heute um 22 Uhr beim Spiel Brasilien Brasilien:Kroatien mit meinem – für Südamerika ganz typischen Ceviche (sprich Sevisch) die Fussball WM auftakte! Meine absolute Lieblingsart derzeit, den Fisch zu garen. Das Marinieren mit dem Limettensaft, sprich Zitronensäure, hat die gleiche Wirkung wie kochen, glaubt man ja gar nicht!
Zum Ceviche machen, wird heller Fisch empfohlen, für mich heute ein Waldviertler Wels,  sehr gut aber auch Saiblingsfilet von meiner Freundin Kaja Quester. Lachs geht natürlich auch sehr gut.
Jedenfalls wird der rohe Fisch einfach gewürfelt, sofort mit dem Limettensaft übergossen und gleich wieder kalt gestellt. Er soll mindestens 15 Minuten marinieren um durch zu sein, geht aber auch 1-2 Stunden, wenn man das Ceviche vorbereiten will. Kurz vor dem Essen schäle ich die Avocado, würfle sie, hackle Korianderblätter, ganz kleine Chili – Achtung nicht zu viel – und rühre sie unter den Fisch. Nicht zu heftig, ich hab´s gern, wenn sich die Avocado noch in schönen grünen Stücken abhebt und nicht zu matschig ist. Salzen, mit gestossenen rosa Pfeffer in kleine Schüsseln oder Gläser abfüllen – ich halte jedenfalls zu Brasilien!
In vielen Rezepten wird auch Zwiebel, Ingwer oder Gurke dazugeben, bei mir heute nicht.
Zutaten siehe ganz unten.

Einfaches Ceviche für 2 Personen:
200 g roher Fisch (Lachs, Saibling, weisser Fisch)
Saft von 1 Limette
etwas Salz
rosa Pfeffer
1 reife Avocado
Korianderblätter

Die Peruaner essen dazu Popcorn, perfekt für das TV-Dinner!

Krepp Süsset, we made it!

Die besten Rezepte erfindet bekanntlich der Zufall. Madame Suzette, deren Namen die Crepes in meiner ursprünglichen Kochidee hatten, schaut jetzt leider in dieser virgin Variante durch die Finger. Palatschinken sollen es diesmal schon sein und bitte, sie will das jetzt alles selber machen, so das Wunderkind. Ich darf nur die Zutaten (Rezepte siehe Palatschinken – rollen oder falten) ein bissl hinstellen, umrühren von ihr aus, mehr aber nicht. Und wehe ich komm mit so einem Alkohol Fusl daher, pfui, daß es aber dann nicht brennt ist nur halb so lustig, aber bitte. Die Orangen darf ich schälen und schneiden, um die geht´s ja gar nicht. Viel lustiger ist es, so das eine Wunderkind, und wirklich 1A,  halber Schöpflöffel voll Teig, schon recht gekonnt in das obere Drittel einer sehr heißen Pfanne. Dann schnell im Kreis schwenken, daß sich der Teig schön dünn in der Pfanne verteilt. Ist die eine Hälfte schön gebräunt, die Palatschinke in der Pfanne auf die andere Seite schupfen oder umdrehen und auf einen Teller stapeln. Jetzt reicht es ihr und ich übernehme: für 2 Palatschinken 2 gestrichene Löffel Kristallzucker mit 1 EL Butter karamellisieren, darin ein paar Orangenscheiben anbraten, 2 gefaltete Palatschinken dazu und mit Saft von 1 ganzen Orange übergießen. In der echten Crepe Suzette Variante wird jetzt mit Orangenlikör (Cointreau) flambiert. Das lassen wir aus, sagen Krepp Süsset, denn we made it sowieso.

Pensionistensilber, sagt mein #roughcutboard Hashtag-Hero CARO

Jetzt ist es wieder sehr gefragt, das gute alte Omiwissen. Essigpatscherlrezepte werden nicht mehr länger in schlauer Lebenshelferliteratur nachgeschlagen sondern lieber gleich bei Großmutter nachgefragt, denn Back Aktionen wie etwa bei der sozialen Integrationsveranstaltungen von der VOLLPENSION – “Oma wants you” oder Bücher wie  “Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte: Goldene Regeln für gute Ernährung” und Ratgeberseiten wie “Die schlaue Oma weiß: DAS IST DOCH NOCH GUT!” sind der Renner.
Eins drauf, setzt ein ganz neuer Omi-Trend, der unter dem Schlagwort PENSIONISTENSILBER zusammengefasst wird. Noch nie gehört? Unsere RoughCutterin der Woche CARO, nach ihren Lieblingstags gefragt gibt auch #pensionistensilber an. Mit PENSIONISTENSILBER ist die Weiterverwendung von Buffetresten und übriggebliebenen Restaurantportionen gemeint, die eben in Staniol eingepackt und mit nach Hause genommen werden. Gerne von Omis zelebriert (….ist doch schade drum, ….die Portion ist mir zu groß, …so eine Verschwendung), daher auch Pensionistensilber. Also, in Zeiten der Weiterverwendung, Restlverwertung und natürlich respektvollem Umgang mit dem Essen werden Essenreste ab sofort eingepackt, verschenkt, weitergegeben und hoffentliche aufgegessen. In diesem Zusammenhang wird uns der Hashtag  #pensionistensilber bald sehr oft vorkommen, denn sucht mach den Begriff, wird ein erstes Bild (und zwar von mir und genau aus diesem Grund) Instagram gefunden, aber das wird sich ohnehin rasch ändern.
Also #roughcutboard Hashtagger der Woche, Caro:

Name auf Instagram:                          @enirolac
Verwendet dzt. gerne die Hashtags:    #sfynwien #foodvie #pensionistensilber
3 Instagramer, denen ich gerne folge:  @nilerdogan @cdown05 @madkultur
macht gerne nach der Arbeit:               garteln, slow food youth network wien mitgestalten
freut sich auf diesen Event:                  Terra Madre 2014 und Salone del Gusto in Turin im Oktober       …                                                          und http://www.nextorganic-berlin.de im Mai
beschreibt ihren Kochstil als:               Impro-Kochen at its best
auf ihrem RoughCutBoard zuletzt gelandet: frische italienische Artischocken von Casa Caria namens:  …                                                          Carciofo violetto di Sezze
verrät uns das Rezept/Story dazu:        Hab’ bisher nur Artischocken gegegessen, aber nicht gekocht.   Wollt’ ich unbedingt ausprobieren! Domenico von Casa Caria erklärte mir kurz welche Möglichkeiten es gibt sie zuzubereiten und schon waren sie geschält, geschnitten und verkostet am Brett. Roh mit Olivenöl, Zitrone und Pinienkernen od. angebraten in Olivenöl mit bissi Salz und wunderbarem Balsamico aus Modena. Passte wunderbar auf Pasta und Risotto!

Danke Caro und rough it, cut it, love it!
siehe auch Hashtag-Hero Frau Ziii

Das perfekte Food Blogger Dinner 2 bei Peter #pfbd2

Ich sags gleich: alles aufgegessen. Denn der Mundschenk hat sich an unserem 4. von 5 Dinnerabenden von “Das perfekte Food Blogger Dinner 2”, oder auch #pfbd2 genau an meinen Blutgruppe 0 Geschmack gerichtet. Dass der Mundschenk nämlich, nicht nur sehr gut kocht, sondern auch über experimentelle Kochtechniken verfügt, war ja bekannt und die Frage ob wir ein sous vide Gansl oder lieber ein vegetarisches Menü wollen, im Vorfeld von ihm mit milder Genugtuung angenommen: Bitteeeeee lieber Peter, das Gansl und weil unserem Kochnerd der Ruf des sous vide Meisters schon vorauseilt, Hut ab vor seinem Heimlabor. Meine Poleposition an dem Abend, bitte einen kleinen Applaus für mich, ich bin die Pünktlichste dieser Runde – ist mir gleich beim Aperitiv sehr entgegengekommen, denn Peter hat mir zu seinem spritzigen Gin Fizz mit zarter sous vide Gurke eine exklusiv Führung durch seine sous vide Anlage gegeben, erstaunlich. Der Starter war ein Kalbsknochenmark auf einer Zwiebel-Petersilien-Kapern mit Zitronensaft bei dem ich mit Peter sofort über die Copyrights für mein Weihnachtsmenü verhandeln muss. Dann gab es eine unglaubliche Kaninchenterrine mir roten und gelben Steckrüben – eh klar, sous vide gegart – mit schwarzen und WEISSEN eingelegten Nüssen, die wahnsinns Prozedur lohnt sich in dem Augenblick. Dann 3 x irre Ganstrilogie von Haxerl, gefüllter Hals und Brust am Teller mit meiner persönlichen Rotkrautpüreepremiere, Kohlsprossen und Laktosepulverbrösel und frisch frittierter knuspriger Gänsehaut. Weil das Frittieren den Peter in der Küche ganz schön lang beschäftigt hat, haben wir uns seine Musik aufgedreht und den Song auch prompt geshazamt “Flüchtige Bürger”von Lydia Daher, als hätte das die Lydia vorhergesehen, denn die Nachspeis –  für mich als Kaffeejunkie ein Traum, die Anderen Teilnemer aber mehr flüchtig. Super Weine dazu und ein großzügiger Gastgeber, danke Peter.
Dieser Abend, hier nachzulesen aus der Sicht von
Goldschwarz Jürgen
Stepfordhusbandkevin 
oder auf Hashtag #pfbd2 mitverfolgen.
Erklärung Sous Vide (Suwid gesprochen)
Sous vide ist französisch und heisst unter vakuum, aber mir ist die freie Übersetztung  ohne luft lieber. Bei dieser Kochmethode, die vor allem Männer anspricht, werden Lebensmittel mit Gewürzen oder anderen Substanzen in Vakuum eingeschweisst und anschließend im Wasserbad gewärmt, denn gekocht zu sagen ist stark übertrieben. Temperaturen über 60 Grad gelten bei der Methode als unanständig. Diese Anwendung, einfach für den Hausgebraucht erklärt gibt es hier bei FOCUS

Rough it, Cut it, Xmas it! Ein RoughCutBoard zu Weihnachten

Alexandra Palla www.roughcutblog.com

Die limitierte Weihnachtsserie aus Nussholz ist da! 
Das durchdachte Schneidebrett, von Sofia Podreka und Katrin Radanitsch, besser bekannt als Designstudio Dottings extra für RoughCutBlog designed, in heller Esche oder in Nussholz!
In der der schönen grünen Steiermark von Andreas und Christian hergestellt, die typischen Kanten rausgearbeitet, ich sag nur Topfrutsche, Stell-mich-auf-Kante, Abtropfleiste und das Beste ist ….der Juicy Corner, der sammelt alle kostbaren Säfte, die sich sauber und ganz ohne Wirtschaft ausgießen lassen. RoughCutBoard (auch HIER im online Shop) ist das Weihnachtsgeschenk für Foodies!
Im passenden Geschenkskarton jetzt ganz bequem per Post nach Hause geschickt. 
Im Raum Wien wird bis Weihnachten auch gerne EXPRESS zugestellt.
Weihnachtsedition RoughCutBoard aus Nuss 89,- 
oder der klassiker RoughCutBoard aus heller Esche 68,-
Anfragen wegen Ab-Hof-Versand oder Zustellung im Raum Wien an
kitchen@roughcutblog.com
Rough it
Cut it
Xmas it

Das RoughCutBoard gibt es jetzt auch im MAK Design Shop, im City-Küchen-Palast Cuisnarum, im Verdarium Stilwerk und natürlich bei Thum Schinken in Margareten.