g´füllte Nauscherln und backene Tritscherln, Teil zwei

Die Story vom Opa, der uns Kinder, auf die Frage was es denn zu essen gäbe, gerne in seinem schönsten Paul-Hörbiger-Wienerisch gehänselt hat “g´füllte Nauscherl und backene Tritscherln”war gestern mit meiner Vorstellung davon, den g´füllten Nauscherl begonnen. Und, das ist jetzt echt gruselig, weil wie ich gerade gefüllte Nauscherl und Tritscherln google und mir weiss Gott was erwarte, kommt gar nichts raus, aber wie ich nur gefüllte Nauscherln google, gefüllte Paprika (eben solche wie gestern!) und zu Tritscherln eigentlich nur Trutscherln, was gar nichts mit Essen zu tun hat. So, heute, Teil Zwei, interpretiere ich in ´backenen Tritscherln die gebacken Apfelspalten rein, stell sie auf den Tisch und was kommt, Augenrollen hin und her, sie essen doch nur Palatschinken, das wüsste ich doch, also wirklich, aber gnädigerweise und bitte mit viel Marmelade und keinesfalls Preiselbeeren wie ich jetzt mein. Na schau, das habt ihr jetzt von meinen Trischerln, ich Trutscherl.
(Trutscherl, wienerisch: einfältiges Mädchen)

gebackene Apfelspalten – ab heute ´backene Trischerln:
Bierteig:
200g glattes Mehl
1/4 l Bier (od. Mineralswasser)
40 g flüssige Butter
2 ganze Eier
Prise Salz

Teig glatt zusammenrühren, Apfelscheiben (roughcutmäßig im Ganzen) darin tunken und im heißen Fett langsam goldgelb herausbacken. Gut abtropfen lassen. Mit Zucker, Zimt & Preiselbeeren essen.

Teig auch gut geeignet für Gemüse wie Zucchini oder Kräuter wie Salbei!