Mit grünem Curry quer durch Wien

grünes Curry heizt ein

Zur kleinen Bürofeier die 3fache Menge vom grünen Curry gekocht, den riesen Topf dann in eine Ikea Tasche gestellt, Basmati Reis in einen anderen und rechtzeitig auf den Weg gemacht. Am Gürtel hat es schon derart geduftet, dass ich mir ein Planquadrat ganz lustig vorgestellt hätte und mir die Geschichte von meinem Onkel Franz einfällt, der mit einem vollem Gulaschtopf im Kofferraum an einem heiligen Abend kurz falsch parkt und abgeschleppt worden ist – schöne Bescherung. Auf der 2-er Linie war dann so ein Stau, daß mir beim Palais Auersberg die Scheiben schon derart angelaufen sind und ich ewig in der Kolonne steh und schon überleg das Curry am Karlsplatz  zu verteilen. Von dort geht es aber ruckizucki weiter, und mein erstes Roughcutcatering geht gut aus: ganzer Topf leer.
Einfache Menge:
Einen großen Topf aufsetzen und in Sonnenblumenöl 3 gehackte Zwiebel,1 daumengroßes Stück geschälten und geriebenen Ingwer und 1 zerkleinerte Knoblauchzehen anschwitzen. Mit 1 EL Currygewürz, geriebener Koriander, Kaffier-Blätter, 1-2 Chilischoten (halbieren und entkernen) und Salz würzen und 2 Dosen Kokosmilch löschen. Zeller- und Kürbisstücke (Butternuss) sowie  4 in Streifen geschnittene Hühnerbrüste reinrühren. Eine halbe Stunde köcheln lassen, nachwürzen. Am Schluss grüne Fisolen (die frische Ernte tiefgefrorenen) die letzten 5 Minuten mitkochen. Mit grob gehacktem Basilikum und Koriander finalisieren.

im großen Topf köcheln und bei Bedarf nachwürzen