Because you are Curry!

Ausgegangen ist das Ganze vom neuen Kochbuch Kochen.Lieben.Lernen von Toni und Bene, oder vielleicht schon einen Abend davor, an dem es Reis mit Currysauce gab und zuerst nicht ganz klar war, ob der Reis bloß in Currywasser gekocht, oder eben ganz bianco mit einer Currysauce übergossen werden sollte. Aber irgendwie ist was mit Curry hängengeblieben. Zurück zum neuen Kochbuch von Toni und Bene – hey, ihr habt ja heute am 14. Februar Valentinstag – Bloggeburtstag, gratuliere! – ich dem Rudel zuhause das neue Buch stolz vorlege und spiele gleich Daumenkino. Das geht so: ich blättere das Kochbuch im Schnelldurchlauf, ihr sagt Stopp (ganz anders der Buchtest von Marshal Mc Luhan, siehe Fegato Venetiana)  und das Gericht auf der gestoppten Seite wird gleich nachgekocht. Daß ich absichtlich bei Seite 102 ein bissl langsamer werde fällt nicht auf, weil bei mir schon wieder das Currydings, und was für ein Zufall, wir stoppen auf der Seite 102 mit Curry ohne Hurry. Super Sache, gefällt allen, solange es bis zum Hauptabendprogramm fertig ist und bitte, statt Huhn Süßkartoffel, keinen Paprika und nicht so scharf, wenn´s geht.  Ich verwerte dann noch den Mangold und eine Zucchini aus dem Kühlschrank und setzt mit ein paar gerösteten Erdnüssen noch eins drauf. Wie heißt der Blog, fragen sie, Because you are Curry?, nein sag ich, der heißt Because you are Hungry, aber das sind wir nach diesem Curry ja gar nicht mehr.
Ein fingerdickes Stück Ingwer und 2 geschälte Zwiebel grob schneiden, in Öl anschwitzen, 2 geschälte grob gewürfelte Süßkartoffel dazu, mit 1 Dose Kokosmilch und einem Glas Suppe aufgiessen, 2 EL Currypulver, salzen, 15 min dünsten, 1 ganze ungeschälte gewürfelte Zucchini dazu 5 min weiterdünsten, in streifen geschnittene Mangoldblätter, nur mehr ganz kurz durchziehen lassen, geröstete Erdnüsse dazu und Basmatireis.
Zutaten:
1 Ingwer
2 Zwiebel
2 Süßkartoffel
1 Dose Kokosmilch
1 Glas Suppe
1 Zucchini
1 ganzer Mangold
eine Hand voll gerösteter Erdnüsse
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Antonia Kögel und Benedikt Steinle
Neues Kochbuch kochen.lieben.lernen von Antonia Kögel und Bendedikt Steinle vom Blog www.youarehungry.com

der Blog youarehungry.com ist heute am 14. Februar ein Jahr alt, alles Gute zum Bloggeburtstag!

Tische eine Geschichte auf, die Riesen von Aspern

Riesen von Aspern, so heißen die Wiener Radischen, die es nur wenige Wochen in Wien gibt

Was der Spargel im Mai und die Erdbeeren im Juni, sind die Radieschen im April!  So, oder so ähnlich. Aber dann beim Einkaufen nach der Schule doch sehr erstaunlich, das Kind packt von ganz alleine Berge und Büschln von bunten, leuchtenden, knackigen Gemüsesachen in ihr Kindereinkaufswagerl, das sie sich mit einem Teil von ihrem neuen Schlüsselanhänger von der Metallschlange crackt. Mir ist noch nicht ganz klar, ob sie damit einen möglichen Vitaminmangel intuitiv ausgleicht, einen ganzen Hasenstall damit füttern will oder darunter schnöde Kinderindustriefressware verstecken möchte. Ich lass sie aber machen, und während ich mich beim Brot anstelle gebe ich ihr noch den Auftrag, zurück zum Gemüse, um Riesen von Aspern zu holen und tische ihr diese Geschichte dazu auf: buntes frisches Gemüse mit Aioli-Limetten-Dip.
2 Eidotter in einem hohen Gefäss mixen und dabei ganz langsam ca. 200 ml Olivenöl reinrieseln lassen bis das Aioli schön fest und speckig ist, mit 2 zerdrückten Knoblauchzehen, 3 EL Sauerrahm und einer ausgepressten Limette mischen, würzen.
Die Riesen von Aspern“, sind eine alte Wiener Radieschensorte, wie sie schon vor 100 Jahren in den Gemüsegärten von Wien angebaut wurden. Riesen deshalb, weil die Radischenknolle bei dieser Sorte größer ist, sehr saftig und knackig ist. Am besten knackfrisch mit Dip essen!

Mehr Aioli oder Mayo-Varianten:
Terramadremäßig,
ein Trara,
Sonnensalat

Why not, es könnte ja amazing werden: Champions

Wiesenchampions mit Zwiebel und Rosinen

Wollen wir die Champions mit Rosinen schnell verbraten, ich meine, why not, es könnte ja amazing werden! Menge in dieser Pfanne:
1 Tasse Champions (die braunen Wiesenchampions), 1 Charlotte (oder Zwiebel), 4 Knoblauchzehen, 1 Zweig Rosmarin, 1/8l Weisswein, schwache Hand Rosinen, Salz, Pfeffer.
Die Zwiebel nach Art des Roughcuts schneiden und in Olivenöl kurz anbraten, ganze saubere Champions dazu und ca. 2 Min auf starker Flamme gut durchrösten (Achtung, das Verhältnis Champions:Pfanne wie im Bild), geschälte Knoblauchzehen und Rosinen dazu, mit Weisswein ablöschen, weiterbraten bis Wein verdunstet (1 Min) Rosmarin vom Zweig rebeln, Salzen, Pfeffern, mehr ist es nicht.

Zuckerhut ohne Hut, Erdäpfelgemüsesuppe

Erdäpfelgemüsesuppe

Sie wollen sicher regelmäßig Neuigkeiten, schleimt die Verkäuferin zu der Kundschaft hinter mir, am besten sofort den Newsletter, ja, und der Name, Helm, so wie Sturzhelm ohne Sturz. o.k. jetzt muß ich mich aber umdrehen. Was heißt hier Sturzhelm ohne Sturz, ist die dem öamtc entlaufen? Meine Topbrücken waren bis jetzt  Hendrich wie Fendrich oder Aigner nicht wie die Wand oder Strobl wie St. Wolfgang nur am anderen Ufer.
Da kann ich ja gleich Erdäpfelsuppe machen, mit Erdäpfel und Suppe, die schmeck nämlich echt zucker, wie Zuckerhut ohne Hut.
1 Zwiebel in Öl anschwitzen, mit 1 El Mehl stauben und ca. 1/2 l Wasser aufgiessen. Geputztes und grob geschnittenes Gemüse wie Karotten, Lauch, Stangensellerie und Erdäpfel dazu und 20 Min köcheln. Dann Champions dazu, kurz aufkochen, würzen, fertig.