Liebe auf den ersten Blick, Roughcutboard und Nuri Sardinen

          

Diese beiden Klassiker, haben  sich im Rien, dem kulinarischen Pop-up des ehemaligen Cafe Griendsteindl Kennen- und Lieben gelernt und treten seit dem unzertrennlich auf! Das RoughCutBoard und NURI Sardinen, machen nicht nur im Lokal gemeinsame Sache, das Brett und die Sardinen gibt es ab sofort auch hier bei uns im Shop zu kaufen!

In einer Limited Edition haben wir eine kleine Serie an RoughCutBoards produziert, die mit dem Original Logo von Nuri persönlich und von Hand brenngestempelt sind und mit der unschlagbaren Nuri 3-er Kombination Neutral, mit Piri-Piri und Piri-Piri mit Tomatensauce geliefert werden.

Nuri Sardinen, eine Wiener Liebesgeschichte

Sardinen aus der Dose auf Butterbrot mit Zitronensaft ist die Jause aus der Vorratskammer schlechthin. Bis 2015, da wurden niedrige Fangquoten für Sardinen in den Gewässern von Portugal und Spanien eingeführt um die bedrohten Fischbestände zu regulieren. Für Nuri bedeutete das ein vorübergehendes Verschwinden vom Markt. Bis der Österreichische Importeur Glatz beschloss, die Konsevendosenfabrik Nuri zu übernehmen, um auch weiterhin frische Sardinien, die bis heute per Hand geschnitten und fangfrisch (nicht tiefgefroren) konserviert werden anzubieten.  Sogar die Papierverpackung wird manuell gewickelt und damit nach Österreich gebracht. Die Produktionsmenge reicht gerade einmal aus, den Österreichischen Handel zu beliefern.

Besonders authentisch werden die original Nuri Sardinen im Pop up Loka “Rief” serviert und nebenan im Wien-Design Store “Rienna” auch bald verkauft: das Rough Cut Board mit dem 3er Pack original verpackter Nuri Sardinien. Dieses Package gibt es nur dort und natürlich bei uns.

Unser Angebot für Kenner und Auskenner:

Das RoughCutboard – gebrandet mit dem original NURI Logo, in der dekorativen Geschenksbox “Brett ´a Porter” inklusive den 3 NURI Sardinen Natur, Piri-Piri und Piri-Piri mit Tomaten um 68,- Euro. Solange der Vorrat reicht! Hier bei uns im Shop.

 

es wird mit dem Summeton, mhmm o`clock

Gemüsesuppe mit Kräuterfrittaten Gemüsesuppe mit Kräuterfrittaten Gemüsesuppe mit Kräuterfrittaten

 

Leicht marode, so lässt sich die Schulstartverkühlung vom Teenager am Besten beschreiben, wirklich nicht schlimmer. Jiddisches Penizillin, bei Fieber und aufwärts ist noch nicht notwendig. Also putze ich das ganze Wurzelwerk meiner Gemüselade, röste in einem Topf einen halbierten Zwiebel mit Schale (wegen der Farbe!) in etwas Öl an, ergänze mit Ingwer, dem Wurzelgemüse, Lorbeerblatt, 3 Nelken und einem großen Stück Zellerknolle, gieße mit heißem Wasser auf und köchle mit den Stielen der Petersilie und Liebstöckel eine gute Stunde schwach wallend. Für die Kräuterfrittaten wird einfach ein Palatschinkenteig mit gehackten frischen Kräutern (Petersilie und Liebstöckel) verrührt, diese hauchdünn heuausgebacken, in dünne Frittaten für die Suppe geschnitten. Am Schluß ein Schuß Sojasauce und es macht mhhmmm ´clock.

Zutaten für die Suppe:

3 Karotten, 2 gelbe Rüben, 1 Zwiebel,  1/2 Knolle Zeller, 1 Lorbeerblatt, 3 Gewürznelken, Salz, Pfeffer

Kräuterfrittaten

Kopfsprung mit Kohlrabi

Alexandra Palla Kohlrabi Sommerfrischeküche Roughcutblog  Alexandra Palla Kohlrabi Sommerfrischeküche RoughcutblogAlexandra Palla Kohlrabi Sommerfrischeküche RoughcutblogAlexandra Palla Kohlrabi Sommerfrischeküche RoughcutblogAlexandra Palla Kohlrabi Sommerfrischeküche Roughcutblog  Alexandra Palla Kohlrabi Sommerfrischeküche Roughcutblog Alexandra Palla Kohlrabi Sommerfrischeküche RoughcutblogAlexandra Palla Kohlrabi Sommerfrischeküche Roughcutblog

Der Antiquitätenhändler ist soeben mit Familie angereist und kommt gleich an den Strand zum Hallo sagen. Ja was glaubst du, in der Sommerfrische am Strand, ist wie beim Skifahren in der Hütte, alle immer gleich gut drauf, alle immer gleich per du. Hier mischen sich lustig die Einheimischen mit den Sommerfrischlern, die Sportlichen und die nicht so, die “Angst vor Schwan” mit  den “ferngesteuerte Boote Fahrern” die “Stühle, Picknicktasche und Sonnenschirm” mit den nur “Handtuch,Tätowiert und Rauchen” wie in einem Wimmelbild aus einem vintage Kinderbuch. Außerdem wenn alle in Bikini und Badehosen, kann keiner mehr was verbergen. An den Körpern siehst du gleich wie das Jahr für jeden gelaufen ist.  Er ist heute neben mir aufgewacht, sagt der Antiquitätenhändler, aber ich weiß gleich wie er das meint, das #lotoflove Kochbuch wurde von der Landlady einfach nur gut dort platziert- wie in den anderen Wohnungen auch – sind doch einige Rezepte drin, die hier im Sommerfrische Haus entstanden und ja, das Thema würde auch ein ganz neues sehr gut befüllen!  Am Weg zum Köpfler vom Steg daten wir noch ein paar Rezepte ab und er hat dieses andere Kochbuch noch mit, das er mir später zum Schmökern vorbeibringen will. Vom Strand retour geht es vorbei am sehr gepflegten Gemüsegarten, ich köpfle dort auch noch mal rein und hol mir diesen einen großen Kohlrabi, der ganz frisch abgeschnitten für diese Vorspeise fällig ist. Der Kohlrabi wird dabei nur geschält, ganz dünn in Scheiben geschnitten, leicht eingesalzen, mit Olivenöl mariniert, Zitronensaft drüber,frische Dillzweige und geröstete Haselnüsse, die vorher mehr rough als fein zerkleinert werden. Und wenn du vom Köpfeln noch Wasser in den Ohren gehabt hast, beim Auftauchen aus diesem Salat nicht mehr.

4 Sommersalate, von heiter bis wolkenlos

Sommersalate von Alexandra Palla roughcutblog Sommersalate von Alexandra Palla roughcutblog  Sommersalate von Alexandra Palla roughcutblog  Sommersalate von Alexandra Palla roughcutblog

Genau so stellt man sich ein langes Wochenende vor. Die Architektin lädt in ihre Traum-Bungalows auf eine sehr, sehr große Wiese mit viel Lavendel, Weingärten und langen Gräsern am Hügel mit unendlichen Blick in das Land und die Sonne hinein. Auf der Holzterrasse, die halb vom Kirschenbaum beschattet wird – wird eiskalter Cremant ausgegeben, um das beste aller Gastgeschenke, die gute Laune, schön am Prickeln zu halten. Die Teenager geben in ihren neuen silber und was-weiß-ich Neopren-Häkel-Bikinis Kunststücke am Pool zum Besten. Die Tochter  des Hauses serviert in flatterndem Leinen und wallenden Haaren, frisch gebackenen Kuchen und der Musikmanager wirft schon mal das Feuer für den Grill vor dem Schuppen an. Bis das Holz zu Kohle niederbrennt dauert es ja bekanntlich. Jeder packt irgendwie an und achja, und um die Salate soll sich auch noch wer kümmern und was genau aus der Mango werden soll, ist noch nicht klar. OK, mein Part, wie heißt es beim Wetter schon so schön, von heiter bis wolkenlos!

Paradies-Zwiebel-Blumen-Salat

  • solche Paradeiser, die trotz ihrer Reife und Saftigkeit so exakt schneiden lassen gibt es eben nur im Sommer. Darüber kommen ein paar Jungzwiebel-Ringerl, Petersilie aus dem Garten, Kornblumen von der Wiese und etwas Rucola. Öl und Essig.

Mango-Halumi-Wildkräuter-Salat

  • Auf die reifen Mango-Scheiben, gegrillte Halumi-Scheiben, darunter frisch gepflückte Schafgarbe, Oregano, und Kamillenblüten

Mozzarella-Peperonata-Pignoli-Salat

  • Paprika vierteln, putzen, die Haut angrillen, abziehen und mit Mozzarella (noch besser Burrata!) marinieren. Pinienkerne rösten und mit diversen Basilkumblättern anrichten

Panzanella-Oliven-Ziegenkäse-Salat

  • Altes dunkles Brot in Würfel schneiden, in Olivenöl knusprig braten und mit Melonenstücken, kleinen Paradeisern, Oliven, Zwiebel, Kräutern anrichten. Marinieren.

Holiday Marillenknödel

Marillenknödel einfach selber machen Marillenknödel einfach selber machen Marillenknödel einfach selber machen Marillenknödel einfach selber machen Marillenknödel einfach selber machen Marillenknödel einfach selber machen Marillenknödel einfach selber machen

Zutaten für 8 Knödel:

Teig:

  • 200 g Topfen 20% Fett (eh klar)
  • 75 g glattes Mehl
  • 30 g weiche Butter – siehe Video
  • 1 Ei
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • Prise Salz
  • 8 reife Marillen (nicht zu groß)
  • 8 Stück Würfelzucker

Brösel:

100 g Brösel

100 g Butter

50 g geröstete gemahlene Nüsse

Zutaten für Teig mit der Gabel zusammenrühren, mindestens eine halbe Stunde kalt stellen. Auf einer bemehlten Unterlage Rolle formen, in 8 gleichgroße Stücke teilen, Kern aus der Marille mit Kochlöffelstiel drücken (siehe Video!), Würfelzucker in das Loch stecken, mit Teig ummanteln und ca. 15 Min in schwach wallendem Wasser kochen. Herausheben und in gerösteten Brösel wälzen.

Wünsche Euch einen schönen Ferienbeginn!

 

Eine kalte Ente und kleine Getränkekunde

Kalte Ente und Getränkekunde by Alexandra Palla Kalte Ente und Getränkekunde by Alexandra PallaIMG_0465Kalte Ente GetränkekundeKalte Ente

Zur Abkühlung des Workshops an dem sehr, sehr heißen Tag ist mir eben spontan die “Kalte Ente” eingefallen. Ein wunderbar, erfrischender Cocktail aus halb Sekt, halb Weisswein, Zitronenschale, Minze (oder Melisse) und bei mir ein Schuss GIN für die “Nachhaltigkeit”. Es war so heiß, daß mir der Eiswürfeleinsatz des Art Deco Kruges zu klein war. Lieber ohne, und dafür noch mehr Eiswürfel direkt in den Krug hinein. Das wässert die “Kalte Ente” zwar, ist aber zur Verdünnung, wer will auch mit Mineralwasser , ganz gut zum Spritzen.

Apropos Spritzen, bei der Gelegenheit sind mir so allerlei Namen für Getränke-Verabreichungsformen und Mischungsverhältnisse eingefallen, ergänze gerne nach Hinweisen durch Kommentarfunktion!

  • Fluchtachterl – letztes Glas Wein vor dem Aufbruch, wird im Gasthaus nach Verlassen des Tisches gerne an der Schank getrunken
  • Achtel mit Tupf – Mischungsverhältnis viel Wein, ganz wenig Soda oder Mineralwasser
  • G´spritzter – 1/4 Liter: halb Wein, halb Soda oder Mineralwasser
  • Sommer-Spritzer (auch Palermo genannt) – 1/4 Liter: 1/3 Wein, 2/3 Soda oder Mineralwasser, wird gerne mit einem Stück Zitrone serviert
  • Badewanne – 1/2 Liter, quasi ein großer G´spritzter,  1/4 Wein, 1/4 Mineral
  • Hugo – der neumoderne Cocktail aus Prosecco, Zitronenmelisse- oder Holunderblüten-Sirup, frischer Minze und Mineral- oder Sodawasser
  • Kalte Ente – Cocktail aus 50:50 Wein, Sekt. Kann mit Zitronenschale, Minze, Melisse und/oder  Gin (siehe  Rezept oben)
  • Aperol-Spritz – Aperol mit Weißwein gespritzt, lieber ist mir der nächste
  • Campari-Spritz – im Gegensatz zu Campari Soda wird hier auch mit Weißwein gespritzt
  • Krankenhaus G´spritzter – Nicht nur alkoholschwach in der Mischung, sondern auch mit warmem Wasser auf-  für Gesunde -unangenehm laue Trinktemperatur gebracht
  • Kaiserspritzer – G´spritzten mit einem Schuss Holundersirup
  • Dienst-Achterl – das legendäre Helmut Qualtinger- als-Kommissar- Brenner Achterl. Der Ober fragt weiss oder rot? Qualitnger: seid wann gibts an roten Slivowitz? (Ist ein Zwetschgenschnaps, Pur)
  • Korrektur-Achterl: ein Glas Abschluss Weisswein, nach sehr viel Rotwein Gläsern
  • 5/8terl – oder auch 5/Achterl in Ehren – sehr schöne neue Wiener-Lied Soul-Band, ist kein Getränk in dem Sinn, gehört aber hier rein
  • Radler – halb Bier, halb Limonade
  • saurer Radler – halb Bier, halb Mineralwasser
  • Reparatur Seidl– das basische Getränk auf übersäuertem (brandigem) Magen, sehr gut mit Leberkäsesemmel am Tag nach einem Rausch
  • U-Boot – ein Stamperl  voll Schnaps direkt im Bierglas (Krügel) versenkt (Steigerung: Atom-U-Boot mit erhöhter Schnaps-Dosis)

Krug Provenienz: Annette Ahrens, die in ihrer Sammlung an historischen Tafelwerkzeugen und Gefäßen eine ganze Auswahl an “Kalten Enten” Karaffen im Fundus, falls jemand von Euch eine original Schnabel-Kanne sucht. Sie erklärt auch, woher der Name “Kalte Ente”stammt: Natürlich aus Deutschland, wo ein deutscher Fürst sich anstelle eines heissen Kaffees ein “kaltes Ende” wünschte. Aus dem Ende wurde im Sprachgebrauch eine Ente. Aus dem Art Deco gibt es wunderbare Karaffen mit einem Glaseinsatz – wie hier bei diesem Bild im Einsatz – , in den das kühlende Eis gegeben wurde, um das Getränk zwar zu kühlen aber nicht zu verwässern. Das ursprüngliche Rezept war: Rheinwein, Sekt und Zitronen, Melisse, eigentlich die zuckerfreie Urform eines heutigen Hugos…

 

Knacker-Veredelung nicht von schlechten “Öltan”

Wurstsalat mit KernölIMG_4953 Wurstsalat mit KernölWurstsalat mit Kernöl    Wurstsalat mit KernölWurstsalat mit Barlach und KernölWurstsalat mit Kernöl

Jedes Jahr eine große Ehre und Freude ist der Tag, an dem die Gault Millau Einladung ins Haus flattert, das Beste unter den besten Steirischen Kernölen zu verkosten. Gut, ich bin ja seit jeher ein großer Fan vom schwarzen Gold und höre dabei gleich meinen fast oder schon-steirischen Bruder Thomas das Wort “Öl” supersteirisch  fast wie “WÖÖAHHLL”  in die Länge ziehen. Um zu zeigen wie steirisch er reden kann kommt dann meist noch ..”von die Ölten (Eltern) a Göld  (Geld) in Feldbach (Feldbach)..holen” und noch ein paar Familieninterna. Jedenfalls bei dem jährlichen Event im – wo sonst –  Steirereck, geht es ernsthaft und wissenschaftlich – ähnlich einer Wein oder Kaffeeverkostung zu. Da wird mit der Zunge geschnalzt um das Öl im Mund emulgieren zu lassen, Töne von Banane, Brotrinde, Gras, Kaffee festgestellt, gemessen und verglichen. In der Bewertung geht es um Röstung, Mundgefühl, Farbe (die wird im Lichtkasten geprüft!), Frische, Reintönigkeit, an unserem Tisch aber auch um – patz ich mich und das Tischtuch eh nicht übermäßig an, wieviel Brot und Wasser brauchen wir, um uns durch all die Schüsseln pures Öl zu kosten, wie geht der Tag weiter, an dem du in der Früh schon einen gefühlten halben Liter Kernöl auf fast nüchternen Magen (mit einem Café Latte zum Aperitif ) verkostet hast ……und natürlich, wo kommt uns so ein klasses Kernöl am Liebsten drauf. Und dann geht´s schon los, ja auf die Eierspeis, über das Vanilleeis, logisch – auch am Erdäpfelsalat zum Schnitzi, selbstverständlich im Käferbohnensalat (ja der kommt auch bald dran), am Presskopf (ein Presskopf!!!)  wobei , doch und mir am Liebsten über eine saure Wurst, und zwar tüchtig! Die 3 Gewinner sind bald festgestanden, am Heimweg einen Knackwürste – Stop eingelegt und aus dem Garten ein Büschel Barlach gepflückt – jössas passt das gut, die milde Zwiebelschäfe vom Lauch. Im Goodie-Bag hatte ich zufälligerweise dann das Kürbiskernöl der Familie Trummer (auf meiner Liste der Favorit!), was soll ich sagen, nicht von schlechten “Öltan”

Zutaten:

2 Knackwürste

frisch gepflückter Bärlauch

gehackte Pistazienkerne (noch intensiver geröstete Kürbiskerne, waren aber bei mir grad keine verfügbar)

Hesperiedenessig

Kernöl – frische Ernte

Salz, Pfeffer, ein paar gestossene rote Pfefferkörner

 

Meine Tipps zum Kauf/Lagerung/Umgang mi Kernöl:

  • – am Besten direkt vom Bauern – super Suchmaschine hat die Seite Steirisches Kürbiskernöl, oder Bio-Qualität im Supermarkt
  • – lieber öfter, dafür in kleine Einheiten kaufen (da Haltbarkeit meist nur kurze Zeit), je frischer, je besser
  • – Sicherheitshalber nochmal in Zeitungspapier gewickelt
  • – an einem kühlen Ort, also am Besten griffbereit im Kühlschrank lagern
  • – innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen
  • – passt super zu allen Salaten, Erdäpfel, Gemüse, Käse, Kuchen, Aufstriche

Details hat meine Tischnachbarin Anita hier in ihrem Kurier Artikel sehr gut zusammengefasst.

 

 

Echter Wiener Heurigen Liptauer, ein royaler Genuss

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einfacher bester Liptauer von Alexandra Palla Roughcutblog

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Wenn Prinz Charles heute nach dem Musikverein zum Bio-Heurigen Obermann nach Grinzing geführt wird um dort echte Wiener – Schmankerl zu verkosten, bekommt er Käse, Schmalz, Gemüse, Schwarzbrot und Liptauer! Gut, der Heurige sagt mir jetzt leider gar nix, obwohl ich Wiener-Heurigen-Native. Geboren und aufgewachsen in Neustift (Heurigentipp: Rath – steckt leider fast gar nicht mehr aus, Dorfschenke– die liegt schon genau genommen in Salmansdorf –  und Zimmermann am Mitterwurzerweg), sehr oft und gern in Sievering (Heurigentipp Zawodsky hinter der Kaasgraben-Kirche), sehr viel in Heiligenstadt (Heurigentipp Welser), super Nussberg (Heurigentipp Mayer, bald wieder offen) und schon auch Grinzing, dort aber nur  Jutta Ambrositsch (gleich bei Endstation-Schleife vom 38er). Der Liptauer von der Jutta kommt meiner Idealvorstellung vom urigen Heurigen-Aufstrich schon sehr sehr nahe, und ist immer abhängig von der Brimsen-Intensität. Denn ohne Schafstopfen kein echter Liptauer, ohne Soletti kein echter Heurigen, ohne Spritzwein kein echtes Erlebnis.

Fein, daß die Heurigensaison wieder startet, der royale Besuch mir Gusto auf selbst gemachten Liptauer macht und liebe Grüße an Charles, er kann ihn gern bei mir verkosten!

Zutaten für einen echten Liptauer:

  • 250 g Butter
  • 250 g Brimsen (Schafstopfen), alternativ Topfen von der Kuh (20% Fett)
  • 3-5 EL Paprikapulver, am Besten vom Hannes Pinterits
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Kapern aus dem Glas

Zubereitung:

Zimmerwarme, weiche Butter mit dem Mixer schaumig aufschlagen, mit Brimsen, fein gehackte Zwiebel, zerdrückte Knoblauchzehe und Gewürze verrühren. Dazu: Kapern aus dem Glas und Soletti frisch aus dem Packerl

Geschichte vom Liptauer (Auszug aus einem Standard-Artikel)

Als “typisch wienerisch” vereinnahmt Und doch stammt der beliebte Brotaufstrich gar nicht aus Wien, sondern kam als “Zuagraster” in unsere Region. Denn ursprünglich kommt der Liptauer aus dem Gebiet der Hohen Tatra, dem im Norden des ehemaligen ungarischen Königreichs gelegenen Komitats Liptau, das heute in der Slowakei liegt. Dieser Teil der nördlichen Mittelslowakei trägt nach wie vor den Namen Liptau (slowak. “Liptov”) und ist eine beliebte Tourismusregion geworden, wo vor allem viele Slowaken und Polen ihre Urlaubstage verbringen. Bereits zur k. u. k. Zeit galt die Region als eine der schönsten im Königreich Ungarn, und seit jeher ist sie für ihre Käseproduktion berühmt. Dabei ist es nicht unwesentlich, dass im Österreich vor dem Ersten Weltkrieg die gesamte k. u. k. Küche als “Wiener Küche” bezeichnet wurde. Im Laufe der Zeit kamen viele kulinarische Spezialitäten der Kronländer und des Königreichs Ungarn wie der Liptauerkäse in die österreichische Reichshauptstadt. In Wien angekommen wurden dann einige dieser Neuankömmlinge, sofern sie Gefallen fanden, schließlich als “typisch wienerisch” vereinnahmt. –

Karfiol ins Netz gegangen

Baumwollnetz Einkaufstasche Alexandra Palla Baumwollnetz Einkaufstasche Alexandra PallaDas Original aus Frankreich - Netztasche aus Bio BaumwolleIMG_3627

 

Diese Netztaschen begeistern mich schon ewig. Ganz klein zusammengewuzelt passen sie sogar in die Hosentaschen, tragen angeblich bis zu 60 Kilo, am schönsten sehen sie aus, mit buntem Gemüse gefüllt. Aufgefallen sind sie mir schon länger und ganz besonders wieder beim Besuch der Designer-Trend-Messe Maison & Objekt in Paris dieses Jahr. Die  kleine bretonische Netzerzeugung FILT hält sich schon seit Generationen, ursprünglich wurden dort Fischernetze erzeugt und dann eben die super nachhaltige Baumwolltasche. Für #allesbio Fans wichtig: Biobaumwolle! Jedenfalls hab ich mir gedacht, ein paar davon für das Studio zu bestellen, wer Lust hat, kann sich diese bei uns in der Kolingasse oder online HIER ansehen. Dann sind mir gleich 1 kleiner Karfiol und ein Mini-Romanesco in Netz gegangen und während wir die Auslage dekoriert haben, im Topf mit wenig Salzwasser zugedeckt vorgedünstet, dann mit Olivenöl beträufelt und Brösel bestreut im Ofen übergrillt, Meersalz drüber und mir ist fast vorgekommen, den Pazifik rauschen zu hören.

Zutaten:

  • 1 Karfiol (Romanesco oder Brokkoli)
  • Olivenöl
  • geriebene Börsel
  • Mandelsplitter
  • Meersalz

Zubereitung:

Den Karfiol zugedeckt mit der Krone nach oben in  fingerbreit Salzwasser bissfest dünsten (dauert je nach Größe 10-15 Minuten). Aus dem Wasser auf eine feuerfeste Unterlage heben, mit Olivenöl beträufeln, Salzen, mit Bröseln bestreuen und braun grillen, die letzte Minute noch ein paar Mandelsplitter drüberstreuen und fertig grillen.

 

 

 

ZOODLES in dem Sinn

Wie lang ist das jetzt her, mindestens ein Jahr. Die Lisi ist aus Südafrika mit dem Gemüsespitzer heimgekommen und wir das erste Mal gezoodelt. Ich geb´s ja auch ehrlich zu, hat mich zu Beginn nicht so rasend überzeugt, weil ich kein Zucchini Fan, in dem Sinn. Dann kam der Sommer – wir sind immer noch im letzten Jahr – und Berge von Zucchini, ich immer noch der klassische Anbraten-in-Olivenöl, mit maximal einer Knoblauchzehe Typ. Das höchste der Gefühle war Zucchini längs oder Zucchini in Scheiben, aufs getoastete Brot mit Frischkäse oder nur Antipasti, nie Suppe oder Lasagne. Die Hammerische, einmal im Küchenfachgeschäft bleibt nie kein Auge trocken, kauft sich auch gleich ein paar davon und schenkt mir einen. Na was glaubst, der ist – kurz ausprobiert – gleich einmal 1A in der untersten Lade, ganz hinten gelandet und vergessen, während Food-Blogs um mich herum den neuen Zucchini-Nudel = ZOODLE Veggie-Trend besprechen. Ein Jahr später, also heute,  schaut dann die Sache ganz anders aus. Mir fällt mein Spitzer in der Lade wieder ein, denn als Botschafterin der Food Revolution  will ich Gemüse spiralisieren, grabe den Spitzer aus und rüste mit einem Stand-Spiralisierer auf. Da spannst du ein was du willst, es kommen ohne Strom und Kraftaufwand ewig lange, wie eben Nudeln, Gemüsespaghetti raus die sich auf wunderbare Weise marinieren lassen. Überzeugt. Die spiralisierten Zucchini entweder kurz mit kochendem Wasser übergießen und einfach so, roh mit Olivenöl, Knoblauch, Käse, einem Pesto oder einem Sugo. Demnächst wird hier mit Roter Rübe, Kohlrabi, Karotten, Kürbis, Radi und auch Erdäpfeln genudelt. Der KURIER hat schon über das Gemüsenudeln berichtet. Es schaut so aus, als wären die ZOODLES mit einem Jahr Verspätung jetzt auch bei  uns angekommen, dabei sind sie doch schon ein Jahr in der Lade gelegen!

Pesto für Zoodles:

  • 1 Hand voll frisch gerösteter Kürbiskerne
  • 1 Bund Petersilie
  • 50 g Parmesan
  • 150 ml Sonnenblumenöl

Einfach alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern. Die Kerne können natürlich gegen jegliche Art von gerösteten Nüssen und die Petersilie gegen Basilikum ausgetauscht werden.

Der Spiralisierer lässt sich auch einfach abspülen, zerfällt nicht in einzelne Plastikteile. Die Nachbarskinder waren gerade da und wollen jetzt auch alle.

Zubereitung

Zucchini mit Messer oder Spar-Schäler in feine Streifen schneiden, mit einem Handspitzer oder Stand-Spiralisierer nudeln, gleich mit Zitronensaft beträufeln, mit Pesto marinieren, danke.

Geräte

Für das große Gemüseschneiden am Food Revolution DAY hab ich diverse Spitzer und Spiraligerer gekauft.

Binder & Schramm: Handspitzer von GEFU, 24,95,- und Julienne Schneider 4,70

Fischer Design: Gemüse-Spitzer, der ausschaut wie ein großer Bleistiftspitzer 12,95

Haardt und Krüger: Stand-Spiralisierer von Westmark um stolze 59,-

Sehr schön auch dieser GEMÜSESCHNEIDER Test mit den Geräten im Überblick.

 

 

 

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