Echter Wiener Heurigen Liptauer, ein royaler Genuss

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einfacher bester Liptauer von Alexandra Palla Roughcutblog

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Wenn Prinz Charles heute nach dem Musikverein zum Bio-Heurigen Obermann nach Grinzing geführt wird um dort echte Wiener – Schmankerl zu verkosten, bekommt er Käse, Schmalz, Gemüse, Schwarzbrot und Liptauer! Gut, der Heurige sagt mir jetzt leider gar nix, obwohl ich Wiener-Heurigen-Native. Geboren und aufgewachsen in Neustift (Heurigentipp: Rath – steckt leider fast gar nicht mehr aus, Dorfschenke– die liegt schon genau genommen in Salmansdorf –  und Zimmermann am Mitterwurzerweg), sehr oft und gern in Sievering (Heurigentipp Zawodsky hinter der Kaasgraben-Kirche), sehr viel in Heiligenstadt (Heurigentipp Welser), super Nussberg (Heurigentipp Mayer, bald wieder offen) und schon auch Grinzing, dort aber nur  Jutta Ambrositsch (gleich bei Endstation-Schleife vom 38er). Der Liptauer von der Jutta kommt meiner Idealvorstellung vom urigen Heurigen-Aufstrich schon sehr sehr nahe, und ist immer abhängig von der Brimsen-Intensität. Denn ohne Schafstopfen kein echter Liptauer, ohne Soletti kein echter Heurigen, ohne Spritzwein kein echtes Erlebnis.

Fein, daß die Heurigensaison wieder startet, der royale Besuch mir Gusto auf selbst gemachten Liptauer macht und liebe Grüße an Charles, er kann ihn gern bei mir verkosten!

Zutaten für einen echten Liptauer:

  • 250 g Butter
  • 250 g Brimsen (Schafstopfen), alternativ Topfen von der Kuh (20% Fett)
  • 3-5 EL Paprikapulver, am Besten vom Hannes Pinterits
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Kapern aus dem Glas

Zubereitung:

Zimmerwarme, weiche Butter mit dem Mixer schaumig aufschlagen, mit Brimsen, fein gehackte Zwiebel, zerdrückte Knoblauchzehe und Gewürze verrühren. Dazu: Kapern aus dem Glas und Soletti frisch aus dem Packerl

Geschichte vom Liptauer (Auszug aus einem Standard-Artikel)

Als “typisch wienerisch” vereinnahmt Und doch stammt der beliebte Brotaufstrich gar nicht aus Wien, sondern kam als “Zuagraster” in unsere Region. Denn ursprünglich kommt der Liptauer aus dem Gebiet der Hohen Tatra, dem im Norden des ehemaligen ungarischen Königreichs gelegenen Komitats Liptau, das heute in der Slowakei liegt. Dieser Teil der nördlichen Mittelslowakei trägt nach wie vor den Namen Liptau (slowak. “Liptov”) und ist eine beliebte Tourismusregion geworden, wo vor allem viele Slowaken und Polen ihre Urlaubstage verbringen. Bereits zur k. u. k. Zeit galt die Region als eine der schönsten im Königreich Ungarn, und seit jeher ist sie für ihre Käseproduktion berühmt. Dabei ist es nicht unwesentlich, dass im Österreich vor dem Ersten Weltkrieg die gesamte k. u. k. Küche als “Wiener Küche” bezeichnet wurde. Im Laufe der Zeit kamen viele kulinarische Spezialitäten der Kronländer und des Königreichs Ungarn wie der Liptauerkäse in die österreichische Reichshauptstadt. In Wien angekommen wurden dann einige dieser Neuankömmlinge, sofern sie Gefallen fanden, schließlich als “typisch wienerisch” vereinnahmt. –

Karfiol ins Netz gegangen

Baumwollnetz Einkaufstasche Alexandra Palla Baumwollnetz Einkaufstasche Alexandra PallaDas Original aus Frankreich - Netztasche aus Bio BaumwolleIMG_3627

 

Diese Netztaschen begeistern mich schon ewig. Ganz klein zusammengewuzelt passen sie sogar in die Hosentaschen, tragen angeblich bis zu 60 Kilo, am schönsten sehen sie aus, mit buntem Gemüse gefüllt. Aufgefallen sind sie mir schon länger und ganz besonders wieder beim Besuch der Designer-Trend-Messe Maison & Objekt in Paris dieses Jahr. Die  kleine bretonische Netzerzeugung FILT hält sich schon seit Generationen, ursprünglich wurden dort Fischernetze erzeugt und dann eben die super nachhaltige Baumwolltasche. Für #allesbio Fans wichtig: Biobaumwolle! Jedenfalls hab ich mir gedacht, ein paar davon für das Studio zu bestellen, wer Lust hat, kann sich diese bei uns in der Kolingasse oder online HIER ansehen. Dann sind mir gleich 1 kleiner Karfiol und ein Mini-Romanesco in Netz gegangen und während wir die Auslage dekoriert haben, im Topf mit wenig Salzwasser zugedeckt vorgedünstet, dann mit Olivenöl beträufelt und Brösel bestreut im Ofen übergrillt, Meersalz drüber und mir ist fast vorgekommen, den Pazifik rauschen zu hören.

Zutaten:

  • 1 Karfiol (Romanesco oder Brokkoli)
  • Olivenöl
  • geriebene Börsel
  • Mandelsplitter
  • Meersalz

Zubereitung:

Den Karfiol zugedeckt mit der Krone nach oben in  fingerbreit Salzwasser bissfest dünsten (dauert je nach Größe 10-15 Minuten). Aus dem Wasser auf eine feuerfeste Unterlage heben, mit Olivenöl beträufeln, Salzen, mit Bröseln bestreuen und braun grillen, die letzte Minute noch ein paar Mandelsplitter drüberstreuen und fertig grillen.

 

 

 

ZOODLES in dem Sinn

Wie lang ist das jetzt her, mindestens ein Jahr. Die Lisi ist aus Südafrika mit dem Gemüsespitzer heimgekommen und wir das erste Mal gezoodelt. Ich geb´s ja auch ehrlich zu, hat mich zu Beginn nicht so rasend überzeugt, weil ich kein Zucchini Fan, in dem Sinn. Dann kam der Sommer – wir sind immer noch im letzten Jahr – und Berge von Zucchini, ich immer noch der klassische Anbraten-in-Olivenöl, mit maximal einer Knoblauchzehe Typ. Das höchste der Gefühle war Zucchini längs oder Zucchini in Scheiben, aufs getoastete Brot mit Frischkäse oder nur Antipasti, nie Suppe oder Lasagne. Die Hammerische, einmal im Küchenfachgeschäft bleibt nie kein Auge trocken, kauft sich auch gleich ein paar davon und schenkt mir einen. Na was glaubst, der ist – kurz ausprobiert – gleich einmal 1A in der untersten Lade, ganz hinten gelandet und vergessen, während Food-Blogs um mich herum den neuen Zucchini-Nudel = ZOODLE Veggie-Trend besprechen. Ein Jahr später, also heute,  schaut dann die Sache ganz anders aus. Mir fällt mein Spitzer in der Lade wieder ein, denn als Botschafterin der Food Revolution  will ich Gemüse spiralisieren, grabe den Spitzer aus und rüste mit einem Stand-Spiralisierer auf. Da spannst du ein was du willst, es kommen ohne Strom und Kraftaufwand ewig lange, wie eben Nudeln, Gemüsespaghetti raus die sich auf wunderbare Weise marinieren lassen. Überzeugt. Die spiralisierten Zucchini entweder kurz mit kochendem Wasser übergießen und einfach so, roh mit Olivenöl, Knoblauch, Käse, einem Pesto oder einem Sugo. Demnächst wird hier mit Roter Rübe, Kohlrabi, Karotten, Kürbis, Radi und auch Erdäpfeln genudelt. Der KURIER hat schon über das Gemüsenudeln berichtet. Es schaut so aus, als wären die ZOODLES mit einem Jahr Verspätung jetzt auch bei  uns angekommen, dabei sind sie doch schon ein Jahr in der Lade gelegen!

Pesto für Zoodles:

  • 1 Hand voll frisch gerösteter Kürbiskerne
  • 1 Bund Petersilie
  • 50 g Parmesan
  • 150 ml Sonnenblumenöl

Einfach alle Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern. Die Kerne können natürlich gegen jegliche Art von gerösteten Nüssen und die Petersilie gegen Basilikum ausgetauscht werden.

Der Spiralisierer lässt sich auch einfach abspülen, zerfällt nicht in einzelne Plastikteile. Die Nachbarskinder waren gerade da und wollen jetzt auch alle.

Zubereitung

Zucchini mit Messer oder Spar-Schäler in feine Streifen schneiden, mit einem Handspitzer oder Stand-Spiralisierer nudeln, gleich mit Zitronensaft beträufeln, mit Pesto marinieren, danke.

Geräte

Für das große Gemüseschneiden am Food Revolution DAY hab ich diverse Spitzer und Spiraligerer gekauft.

Binder & Schramm: Handspitzer von GEFU, 24,95,- und Julienne Schneider 4,70

Fischer Design: Gemüse-Spitzer, der ausschaut wie ein großer Bleistiftspitzer 12,95

Haardt und Krüger: Stand-Spiralisierer von Westmark um stolze 59,-

Sehr schön auch dieser GEMÜSESCHNEIDER Test mit den Geräten im Überblick.

 

 

 

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Arme Ritter, reiche Restln!

Arme Ritter  Arme Ritter  Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter Arme Ritter

Berlin ist seit gestern auf Daheim-Urlaub, das muss natürlich ordentlich zuerst mit Family dann mit Friends besoffen werden und Ausgehen bis in die Puppen. Und was zum Frühstück? French Toast, besser gesagt Pofesen oder noch besser gesagt Arme Ritter denn aus der Brotlade schaut der alte Striezel raus, der wird jetzt mit einer Ei-Kräuter-Milch-Mischung geadelt. Einfach darin die Striezel-Scheiben auf beiden Seiten wenden und in einer Pfanne mit etwas Butter backen. Darüber legen wir ein pochiertes Ei, bröckeln uns noch einen Frischkäse drüber und fertig ist das Katerfrühstück. Die Armen Ritter erinnern mich an meinen ersten Vienna Design Week Beitrag mit den Dottings, die “Rough Cut Halle”. Auf meine Einladung wurden auf diese Weise alte Brotreste vom Gragger und Irene Pöhl frisch von der Slow Food Jugend heuausgebacken.Davon gibt es diesen sehr netten Clip mit sehr vielen bekannten Gesichtern!

Mein Rezept der Armen Ritter mit Kräuter

4-6 Scheiben altbackener Striezel (oder Weissbrot)

2 verquirlte Eier, einen Schuss Milch

frisch gehackte Kräuter

4 EL bröckeliger Frischkäse

4 pochierte Eier

Salz, Pfeffer

Die Eier aufschlagen und mit der Milch verquirlen, Salzen, Pfeffern, gehackte Kräuter dazu. Altbackene Brotscheiben darin wenden und in Butter goldbraun rausbacken. Mit pochiertem Ei belegen, Frischkäse und Kräuter darüber.

Für die Süße Variante mit Zimt und Staubzucker bestreuen oder gleich zwischen 2 Scheiben mit Powidl streichen und herauspicken – so kenn ich die Pofesen von den Hütten um den Wolfgangsee.

Die Recherche ergibt, dass Arme Ritter schon in römischen Kochbüchern erwähnt sind. Der Name Pofese kommt wohl von pavese, der Form der Ritterschilde aus Pavia. Die Gebrüder Grimm sie in Märchen verarbeitet haben, jedenfalls für ein reiches Frühstück hergehen.

Forelle mit Mandelsplitter ohne work!

Forelle mit Mandeln und Butter braten einfachForelle mit Mandeln und Butter braten einfach      Forelle mit Mandeln und Butter braten einfach  Forelle mit Mandeln und Butter braten einfach  Forelle mit Mandeln und Butter braten einfachForelle mit Mandeln und Butter braten einfachForelle mit Mandeln und Butter braten einfachForelle mit Mandeln und Butter braten einfachForelle mit Mandeln und Butter braten einfach

Der Anruf, dass ich mit den Fischen gleich zu Hause bin, nicht so gut. Denn es wurde am Handy gerade ein Musical.ly gedreht und das hab ich jetzt voll versaut. Das Kind muss nun von vorne anfangen. Aber egal und Bussi bis gleich. Musical.ly, für alle, die nicht dreizehn und bei Brandy Melville shoppen: das ist ein neuer Kanal. Man sucht sich dort einen Musiktitel aus, nimmt sich damit plus dem zum Text passenden Mund- und Körperbewegungen schnell bis langsam auf, abgespielt schaut es dann wie z.b. eine Kinder-Rihanna aus, die Quack, Quack, Quack, Quack, Quark macht. Es gibt da echte Talente und Performer, die haben dort hunderttausende Follower, und das in dem Alter!

Ich in meinem freu mich schon über 2 Forellen, die mir wegen soviel Panama und unweigerlich Janosch diesmal mit Mandeln in die Pfanne hupfen. Sie waren besondern glitschig, soll für ganz frisch gelten, vorsichtig gewaschen und trockengetupft, mit Zitronen beträufelt und in Butter und Öl langsam herausgebruztelt. Die Mandelsplitter in einem extra Topf langsam mit einem Tropfen Öl toasten und aber bitte aufpassen, die erste Fuhr ist mir gleich verbrannt, weil Thomas Glavinic,  ja DER was bei mir auf Instagram geliked hat  ha ha! So, aber die Fische, das Ganze mit den Mandeln, die angebratenen Zitronen, die Erdäpfeln so dazu, und ganz ohne work, work, work, work, work, work, sehr angenehm.

Zutaten

  • 2 Forellen
  • Dille
  • Mandelsplitter
  • Butter, Öl zum Herausbraten
  • dazu: Butterkartoffeln mit Dille und Kümmel
  • Zubereitung:

saubere und trockengetupfte Fische innen und außen mit Zitronensaft beträufeln, salzen, pfeffern, in einer beschichteten Pfanne 1 cm hoch mit Butter/Öl erhitzen erhitzen, Zitronenscheiben darin anbraten, ganze Forellen und frische Dillzweige einlegen und auf jeder Seite ca. 10 Minuten durchbraten. Parallel eine Hand voll Mandelsplitter mit einem Tropfen Öl rösten – Achtung, brennen leicht an und mit Butterkartoffeln servieren!

Ceviche mit Rhabarber

Zugegeben, wir waren beim Shooting für ein neues Food Magazin, das am 17. März das Licht der Welt erblicken wird unserer Zeit voraus. Der Rhabarber wurde extra dafür vorgezogen  und angeliefert. Die Blogger-Küche wurde jedenfalls richtig eingeweiht. Soviel sei schon jetzt verraten, ich durfte ein Ceviche beisteuern, dass ich mit Rhabarber verfeinert hab. Mit dabei Das Mundwerk Meli Limbeck, Foodtastic Eva Fischer, Anna und Esa von Eingebrockt und Ausgelöffelt, Roman Simply4 Friend Sindelar (auf seinem Blog auch super Fotos!!) , The Vegan Architect Iris Frank, Toni und Bene Because you are hungry, Sarah SATT Krobath, Ursl SOAP Kitchen STYLE Cermak, Compliment to the CHEF Sonja Planeta, Kevin Ilse The Stepfordhusband. Auf Instagram ist auch unter #lolassecret einiges zu sehen!

Ceviche mit Rhabarber 4 Personen:

  • 200 g rohe Lachschnitte
  • Saft von 2 Limette
  • etwas Salz
  • rosa Beeren (auch roter Pfeffer genannt) gestossen
  • 2 reife Avocado
  • 1 reife Mango
  • 2 Stangen Rhabarber, geschält
  • 1 rote Zwiebel
  • Korianderblätter
  • Salz, frisch geriebener Pfeffer
Rohen Lachs in kleine Würfel schneiden, mit Saft von 2 Limetten marinieren. Die Limettensäure gart den Fisch! 30 Minuten kalt stellen. Avocado, Mango und Rhabarberstangen schälen, würfeln, Zwiebel schälen und in Ringe schneiden mit Lachs vermischen, würzen und in Gläser anrichten.
Mehr REZEPTE mit Rhabarber findet ihr Mitte März im neuen LOLA Magazin!

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Ritschert

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Das Ritschert ist eine Suppe mit mitgekochten geselchten Ripperln und Rollgerste. Dieses typische Kärtner Rezept hab ich für die Reihe “Traditionsgerichte” ausgesucht und es mit etwas Sojasauce und mitgelockten Apfelscheiben aufgemöbelt. Passt sehr gut in die Skisaison!

Zutaten für 4-6 Personen

  • 200g Rollgerste
  • 200 g Bohnen (Dose oder auch über Nacht einweichen)
  • 500 g geselchte Ripperln
  • Wurzelwerk (Karotte, Sellerie, Petersilienwurzel, Lauch)
  • 2l Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Zwiebel
  • Nelken
  • Sojasauce
  • 1 Apfel
  • etwas Butter

Rollgerste bissfest vorkochen, abseihen und beiseite stellen. Röste das geschälte Gemüse in einem hohen Topf in etwas Öl an, gieße mit Wasser auf und versenke die g´selchten Rippeln (gibt es in jedem Supermarkt z.B. sehr gut vom Radatz) darin. Lorbeerblatt und 3 Nelken dazu, denn da hab ich eine Geschmacksidee. Nach cirka einer halben Stunde schwach köchelnd am Herd kommt nun die vorgekochte Rollgerste und die sauber gewaschenen roten Bohnen aus der Dose hinzu, schmecke mit Sojasauce ab und serviere mein Ritschert mit einer in Butter gebratenen Apfelscheibe obendrauf, die rundet den pikanten Selchgeschmack mit der winterlichen Nelke schön fruchtig ab und das geht dahin!

Mehr von mir ausgesuchte Traditionsrezepte findet ihr auf der Seite LandundLeut – mit der Einladung, weitere Rezepte dort raufzuladen und einem Gewinnspiel für einen gemütlichen Kochabend.

Rasputin Eier, really wunderbar!

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Russische Eier by Alexandra Palla RoughCutBlog Silvester1487451_10152118443218633_2002429384_n

 

 

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Genauso wie das Abfackeln von Krachern, gehört das vorschriftsmäßige Essen der Glücksfische, eine Mulligatawny-Suppe – wie im “Dinner for One” – sowie Eier mit Mayo zu meinem Silvesterabend. Mit vorschriftsmäßig Essen ist gemeint, die Biskottenfische vom Schwanz weg Richtung Kopf  zu essen, damit das Glück nicht davonschwimmt, angeblich. Die Mulligatawny Suppe, so wie im schwarz/weiss Silvester-Fernseh-Abend-Dauer-Brenner “Dinner for one”, die sich heuer  Miss Sophie im deutschsprachigen TV heuer gleich 24 Mal servieren lässt und natürlich so eine Art russische Eier, heuer als Fliegenpilze getarnt,  und dazu  “Rasputin” von Boney M. Der Kasachok ist Pflicht am 31. und we dance dazu really wunderbar!

  • 8 Bio Eier hart kochen, auskühlen lassen,
  • schälen,  der Breite nach halbieren,
  • Dotter vorsichtig rausholen,
  • mit selbstgerechter Mayonnaise (in einem schmales Gefäß zu einem Dotter langsam ca. 125 ml Öl träufeln und mit dem Mixer verrühren) , 3 EL  Sardellenpaste und 1 TL Zitronensaft , 1 TL scharfer Senf verrühren, Salzen und Pfeffern
  • zurück in die holen Eier füllen und Hüte aus halben Paradeisern draufsetzten.  Fliegenpilz-weisse-Punkte aus Mayonnaiseresten und eine Wiese frischer Petersilie darunter legen.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch in ein wunderbares neues Blogger-Jahr!

Lyrics Rasputin

There lived a certain man in Russia long ago
He was big and strong, in his eyes a flaming glow
Most people looked at him with terror and with fear
But to Moscow chicks he was such a lovely dear
He could preach the bible like a preacher
Full of ecstacy and fire
But he also was the kind of teacher
Women would desire

RA RA RASPUTIN
Lover of the Russian queen
There was a cat that really was gone
RA RA RASPUTIN
Russia’s greatest love machine
It was a shame how he carried on

He ruled the Russian land and never mind the czar
But the kasachok he danced really wunderbar
In all affairs of state he was the man to please
But he was real great when he had a girl to squeeze
For the queen he was no wheeler dealer
Though she’d heard the things he’d done
She believed he was a holy healer
Who would heal her son

(Spoken:)
But when his drinking and lusting and his hunger
for power became known to more and more people,
the demands to do something about this outrageous
man became louder and louder.

“This man’s just got to go!” declared his enemies
But the ladies begged “Don’t you try to do it, please”
No doubt this Rasputin had lots of hidden charms
Though he was a brute they just fell into his arms
Then one night some men of higher standing
Set a trap, they’re not to blame
“Come to visit us” they kept demanding
And he really came

RA RA RASPUTIN
Lover of the Russian queen
They put some poison into his wine
RA RA RASPUTIN
Russia’s greatest love machine
He drank it all and he said “I feel fine”

RA RA RASPUTIN
Lover of the Russian queen
They didn’t quit, they wanted his head
RA RA RASPUTIN
Russia’s greatest love machine
And so they shot him till he was dead

(Spoken:) Oh, those Russians…

das geht mir auf die Keks ;-)

 

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In die Adventkalenderpäckchen für das lange Wochenende hab ich ein Rezept für Butterkekse versenkt. Na eh süß, aber ob sie das noch unterbringen werden im Programm, sorry, wenn nicht, macht´s dir was? Dabei hab ich mir das mit den Töchtern schon so schön ausgemalt, am Heimweg von einem Weihnachtspunsch, wo mir in der Thaliastrasse das erste Mal diese schmalen Leuchtlippen zwischen den Häuserzeile aufgefallen sind, die mich so verschmitzt angrinsen. So ganz einfache Kekse, solche, die nur vor Weihnachten schmecken, bei denen es ja mehr ums Ausstechen geht als um eine Fülle oder Verzierung, wo der rohe Teig schon so gut schmeckt, solche will ich doch gerne backen und endlich das gute neue Mehl von den Guerilla Bakery Schwestern ausprobieren.

Und siehe da, es kommt dann doch irgendwie dazu, also her mit den ganzen Keksausstechern und wühlen in der Mehl-Butter-Zucker-Ei Mischung.

Wir entscheiden uns für das Teigrastenlassen an der kälteren Frischluft, ein Temperaturmessvergleich gibt recht: Draußen 5 Grad, im Kühlschrank 7 Grad. Teig auf ca. 3mm auswalken und wild drauf los ausstechen, juhu. Viel wird dazwischen in das Mehl geschrieben, #xmas  und #rough hat wenigsten was mit den Keksen zu tun. Dann für 12 Minuten ins heiße Backrohr. Ein paar Sterne bekommen einen Klecks Marillenmarmelade und gehackte Walnüsse. Aufräumen darf ich ganz alleine, das Kino, Mama. Ja, sehr gemütlich dann auch der darauffolgende Feiertag, zu Mittag noch im Pyjama und ganz einfach nichts tun, sogar das Adventkalenderpäckchen schenkt heute “GAR NIX TUN”, ist ja nicht so leicht, Nichts zu tun. Aber dann, sie wollen schon wieder backen, das geht mir auf die Keks…;-)), diesmal backt ihr alleine, macht´s euch was?

Für 2 Backbleche Butterkekse

  • 250 g kalte Butter in Scheiben geschnitten
  • 125 g Staubzucker
  • 375 g glattes Guerilla Bakery Mehl
  • 1 ganzes Ei
  • Marillenmarmelade, gehackte Walnüsse

Für den Teig das Mehl, Zucker und Butter aufhäufen, in einer Mulde das Ei versenken und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten, 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Auf einer glatten bemehlten Unterlage ca. 3mm dünn auswalken (Nudelholz oder Flasche) und Figuren ausstechen. Reste immer wieder gut zusammenkneten, erneut ausstechen, letzten Teigrest in einen Ausstecher drücken.

Willst du die Kekse gerne glänzend und etwas dünkler haben, bepinsele sie vor dem Backen mit verquirltem Ei!

Im Vorgeheizten Backrohr bei 160 Grad ca. 12 Minuten backen. Noch heiß einen Klecks Marillenmarmelade und gehackten Walnüssen darauf.

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