Mayonaissalat, auf Verdacht

Donnerstag, 15.12.2011

Mayonaissalat, auf Verdacht

Mayonnaisesalat

Auch schon Diskussionen, was es am heiligen Abend zu Essen gibt? Kannst fragen wen du willst, da hörst du alles, breites Feld. Bei den einen ist es ein Potpourri von Delikatessen, geräucherten Fischen und Schlagoberskren, Shrimpssalat fällt sehr oft muss ich sagen, gebeizter Lachs und Terrinen auch. Dort bringt die Mutter immer gebackenen Karpfen mit – weil selbst will man den nicht machen, da werden immer schon Gänse gebraten, die einen wollen gleich nach den Geschenken ein Fondue, die anderen gehen mit den Kleinen ins Kino, dann Bescherung, dann Toast mit Pasteten. Gut auch: ein ganzer Schinken (natürlich von der Schinkenmanufaktur THUM), aber bitte lauwarm, weil “..dann kannst du mehr davon essen” (O-Ton Verwandtschaft). Und es ist ja nicht so, dass ich erst heute dran denk, was kochen, ganz im Gegenteil: das Rennen um meinen Bouillabaisse Vorschlag macht sich ganz gut. Zum Einstimmen schlag ich die riesen Kochbibel auf, die mit Gockelhahn drauf, Seite 388. Aber was mach ich, ich stell mich hin und mach einen Mayonnaisesalat, und nein, das soll jetzt kein Hinweis sein, Mayonnaisesalat kann man immer essen.
Mayonnaisesalat:
Erdäpfel kochen, schälen, schneiden, mit Essigwasser übergiessen, Salzen, Pfeffern und mit einer Mayo aus 1 Dotter, Öl, Creme Fraiche (siehe auch Schnittlauchsauce)

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