Mohntorte, dabei sein ist alles!

Sonntag, 25.2.2018

Mohntorte, dabei sein ist alles!

  

Sonntags bei der Schölli zum Olympia-Abschauen, jeder bringt was mit. Nur der Axel ist schon da, macht zuerst Yoga und dann wird gekocht. Du, schreib ich der Andrea, bei uns wird es erst Eins, dafür bring ich Mohntorte und die anderen Sachen mit. Die Idee dazu kam wieder aus der Auszugslade (Lebensmittelvorräte aufbrauchen!). Höchste Zeit für das gemahlene Mohnpackerl, sonst wär´s wahrscheinlich diese Karottentorte geworden. Mohntorten kennt man ja, entweder sie sind steinhart, stauben einem bei den Ohren raus, werden vor lauter dunkler Schokolade immer mehr im Mund oder haben diesen picksüss-sauren weißen Deckel. So einfach, fluffig, schön mohndunkel und natürlich saftig soll sie sein. Die Rezepte aus meiner Mohntortenzeit, in der ich gerne rohe Äpfel in den Teig gerieben hab, weiss ich nicht wo die sind, außerdem hab ich sowieso keine Äpfel daheim. Es wird, ihr ahnt es schon, ein rough cut Rezept, das ich mir aus ein paar dahergegoogelten Resultaten aus Mohn-Nuss-Poppy-Seed-einfach-saftig zusammenreime. Das Trennen der Eier spar ich mir, die Zuckerangabe vermische ich mit meinen dunklen Vollrohr Lieblingszucker  (absolut not sponsored, sag ich extra dazu, weil mein Mohntortengeheimnis Nr.1). Back die Mohntorte schon einen Tag vorher (mein Mohntortengeheimnis Nr.2) und lass sie zugedeckt über Nacht stehen. Dass das Frosting (so wie ich es auf der Karottentorte gemacht hätte) diesmal nicht gelingt, liegt hoffentlich nicht daran, daß ich Sauerrahm statt Ricotta nehm (was aus). Ich glaub das hat was mit der Temperatur zu tun. Hab der Frostingexpertin  FrlCupcake eh gleich auf Instagram geschrieben, aber noch keine Antwort bekommen. Inputs – wie das Frosting ohne lästiger Bröckerln gelingt, nehm ich hier gerne dankend entgegen.

Außerdem, was soll´s, hier hilft der Olympische Gedanke, dabei sein ist alles, ein paar geriebene Nüsse drüber (Mohntortengeheimniss Nr.3)  und es passt schon. Wir schauen uns die Highlights der Olympiade nochmal an, freuen uns für Anna Gasser (mag ich sehr)  und den Marcel für die Goldenen und alle anderen Österreichischen Medaillen , mein Gott, die hundertstel Sekunde bei der Anna Veith, dann die arme Langläuferin Stadlober, die sich als Zweite verläuft und den enttäuschten Papa in der Moderatorienkabine dazu gleich ein paar Mal.  Schauen uns Eiskunst, Paar und Tanz an, bis der Gusti nicht mehr kann  und lieber Fussball schauen mag. Die Mohntorte gibt es bald wieder und nicht vergessen, put a lot of love in it (Mohntortengeheimnis Nr. 4)  und überhaupt.

Zutaten für die Torte

  • 6 ganze Eier
  • 200 weiche Butter
  • 200 gemahlener Mohn
  • 200 geriebene Nüsse (hier Walnüsse)
  • 200 Zucker (Kristall und Voll-Rohr-Zucker gemischt)
  • 1 TL Backpulver, Brösel für die Form

Frosting

200 Butter, 200 Staubzucker, 200 Ricotta, 100 g Nüsse zum Bestreuen

Zubereitung

Die ganzen Eier mit dem Zucker sehr schaumig rühren (ca. 5 Minuten), langsam die weiche Butter, Nüsse, Mohn und Backpulver unterrühren und in eine ausgebutterte und mit Brösel panierte Form gießen und bei 160 Grad im vorgeheizten Ofen 50 Minuten backen und auskühlen lassen. Zugedeckt über Nacht stehen lassen. Für das Frosting die Butter mit dem Staubzucker schaumig rühren mit Ricotta vermischen, Torte damit füllen und außen bestreichen. Mit gemahlenen und ganzen Nüssen bestreuen.

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